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Schlagwort-Archive: EinAugenschmaus

Studie: Augenschmausende Gezwitscher im Internet

Wir haben gesehen, wie augenschmausende Gezwitscher in wenigen Tagen, dank öffentlichkeitswirksame eines Artikels bei SPON von etwa 10.000 auf 25.000 Follower gestiegen war. Seitdem lässt sich ein kontinuierlicher.Rückgang feststellen und verlor zeitweise sogar 2.000 Follower (Rückgang auf 23.000 Follower). Trotz hohe Followerzahl muss man nicht ernstnehmen, weil man die Tweets nicht in der eigenen Timeline auftauchen oder oft übersehen. Einer neuen Studie zufolge wird augenschmausende Gezwitscher im Internet immer schlechter. Grund seien die Augen, die sie machten und schmausten.

Gezwitschereien sind demnach solche Twitterer/-innen, denen morgens bis abends nicht viel einfällt und die deshalb aus einer kreativer Notlage heraus irgendeinen Schwachsinn schreiben, nur um irgendetwas veröffentlichen zu können. Dies ist das Ergebnis einer Studie, die sich augenschmausende Gezwitscher dieser Zeilen ausgedacht hat, weil sie eine Ausrede für seine eigene Unfähigkeit brauchte.

Häufig ist es den selbsternannten Gezwitschern egal, was sie da schreiben. Hauptsache sei, die ihrer Meinung nach Leser/-innen kriegen täglich etwas geliefert. Wichtig ist nämlich nicht und das wissen viele Konsumenten gar nicht – dass möglichst unterhaltsame Texte verfasst werden, die sich satirisch und zugespitzt mit dem Zustand der Welt auseinandersetzen, sondern dass viele Menschen sich den Tweet ansehen und dabei die Klickzahlen und Retweets der entsprechenden Seite in die Höhe treiben. Die Qualität der Gezwitscher bleibt dabei auf der Strecke und vergrault einen Teil der intelligenten Leserschaft. Kein Wunder, jedesmal wenn sie ausrastet oder nicht zufrieden ist, und schon hat sie dann Follower verloren. Uns überrascht es nicht, warum sie zur Zeit 24.000 Follower hat, mal gewinnt sie zusätzliche Follower und mal verliert sie.

Mittlerweile hat dieser Text die übliche Länge erreicht und wird hiermit beendet. Nicht lustig!

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Verfasst von - 15. Oktober 2013 in Allgemein

 

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Politische „Wahrheit“ #btw13

Es fällt oft auf, dass jetzt kurz vor den Wahlen die einzelnen Parteien und deren Politiker mit Gebärdensprache (DGS-Version) werben und grossflächlich für Hörgeschädigte eingesetzt, diese aber durch geringe Anzahl an Hörgeschädigten nicht wirklich benötigt werden.

– CDU: http://www.youtube.com/watch?v=yjIWjdEWAok
– Grüne: http://www.youtube.com/watch?v=85TTBkmZ6PQ
– Linke: http://www.die-linke.de/fileadmin/download/wahlen2013/kurzfassung_gebaerdensprache/bundestagswahlprogramm2013_kurzfassung_gebaerdensprache.mp4
– Piraten: http://www.youtube.com/watch?v=8dwjmK6SAFw

Die Frage wäre daraufhin: Interessieren sich Hörgeschädigte grundsätzlich weniger für die Politik oder scheint es nur so? Was haltet ihr von solchen Parteiwerbung incl. Gebärdensprache? Wie steht ihr zu den Wahlen?

Wenn man sich ausrechnet, sieht es so aus, dass die Gehörlosen in der Tat sich wenig für Politik interessieren. Aber wenn man nach Prozent denkt, ist schon okay, dass nur ca. 5 Gehörlosen bei dieser DGS-Wahlkampf dabei waren. In München leben nur 2500 Gehörlosen, also nur 0,2 % Bevölkerung von München.
Bei dieser Veranstaltung waren ungefähr 3000 Leute dabei und nur 5 Gehörlosen waren dabei, es ist also 0,17 % (ca. 0,2 %). und nur 0,25 % von ganzer Bevölkerung Münchens waren dabei… Und umgekehrt sieht´s nach Zugriffzahlen z.B. von Youtube anders aus. Zwar schauen sich viele Gehörlosen Wahlkampfwerbung in DGS-Version an, doch in Wirklichkeit schauen auch viele Hörende aus reine Interesse an Gebärdensprache. Genau aus diesem Grund fällt trotz einige gehörlose „DGS-Version Besucher“ prozentual gerechnet auch gering aus.

Wahrscheinlich sind die Wahlkampf-Werbungen in DGS-Version zu kompliziert. Wenn eine „Politiker“-Rede gebärdet wird, ist natürlich klar, dass die meisten Gehörlosen nur das Wesentliche verstehen. Also, z.B. „Mietpreisbremse“ oder „er redet über die Eurokrise“. Mehr ist nicht drin…

Überraschenderweise haben die SPD und FDP nicht in Gebärdensprache zur Verfügung gestellt. Wie man hört, haben SPD und FDP keinen Gebärdensprach-Einsatz gewünscht. Vielleicht haben sie erfahren, dass auf der SPD- und FDP-Homepage ganz wenige Gehörlose DGS-Version anschauen, und mehr auf Textversion setzen, weil DGS-Version bekannterweise in die Länge ziehen und die Textversion für nur paar Minuten durchgelesen wird.

Laut Umfragen der Deutsche Gehörlosen-Zeitung (http://www.gehoerlosenzeitung.de/Umfrage/) wollen die meisten Gehörlosen Grüne (mit im Boot Berliner Bezirksverordneter Martin Zierold, gehörlos), CDU ( auch mit im Boot Steffen Helbing aus Berlin, ebenfalls gehörlos), SPD und sogar die Linke wählen. Die anderen Parteien kämen für vielen nicht in Fragen, trotz „gehörlose“ Bundestagskanditatin Julia Probst.

Vor allem Piratenpartei setzt sich in vielen Belangen für Hörgeschädigten ein, dass es Themen gibt die einen Betroffenen, einem Hörgeschädigten, sehr wohl interessieren dürften und trotzdem ist die Teilnehmerzahl dermassen gering bzw. fast gleich null. Hörgeschädigte, egal ob gehörlos oder schwerhörig, interessieren sich wenig für Politik. Das war schon immer so. Sie sind es gewohnt, sich passiv zu verhalten und von jemandem geleitet zu werden. Deshalb bleiben sie lieber gemütlich zu Hause und überlassen alles weitere ihrem Verein oder sonstwem.

 
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Verfasst von - 19. September 2013 in Politik

 

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Ist Julia Probst alias @EinAugenschmaus wirklich reif für die politische Bühne?

Am 22. September findet die Bundestagswahl 2013 in Deutschland statt. Laut Facebook diskutieren viele gehörlose Wähler und sind noch unentschlossen bzw. uneins, wen sie wählen wollen. Nun schauen wir gespannt vor allem Julia Probst alias EinAugenschmaus darauf, ob sie wirklich reif für die politische Bühne ist.

Laut Facebook wollen die Mehrheit der gehörlose Wähler nicht unbedingt Piratenpartei wählen, auch wenn „gehörlose“ Julia Probst besser bekannt als EinAugenschmaus für diese Piratenpartei vertritt und für den Bundestag kandidiert. Eher wählen die gehörlose Wähler aus anderem Grund, weil einige meinen, sie freue sich zwar für Julia Probst, doch alleine reicht sie nicht aus oder man wählt Piratenpartei da man ihr Programm gut findet, dann hat die Piratenpartei den Einzug in den Bundestag geschafft und das Programm A wird trotzdem wegen Erfolglosigkeit über den Haufen geworfen. Oder manche finden das Wahlprogramm super und stehen dahinter, doch alleine reicht´s nicht aus und bevorzugen andere wichtige Themen wie z.B. Arbeit, Gesundheit, stabile Wirtschaft oder Rente. Die anderen meinen, sie finden Piraten recht symphatisch, doch Problem sind die zur Zeit viele linke Sektierer in ihren Reihen haben. Sogar ein hörgeschädigter User behauptet über Julia Probst: „Was soll man von einer Person denn sonst halten die über vielen Leute via Twitter herzieht, sie gar beschimpft!“ Klingt hart!

Können Piratenpartei den Einzug in den Bundestag schaffen? Eher wahrscheinlich nicht. In den bundesweiten Umfragen liegen die Piraten derzeit unter der 5%-Hürde.

Die Piraten sind leider zu einer burleske Mischung aus Grünen, liberale FDPler, Linksradikale und IT mutiert. Es war zwar abzusehen, dass sich die Piraten irgendwann solche verschiedene Themen annehmen müssen, allerdings ist das auch der Todesstoß. Eine Partei die aus allen politischen Strömungen besteht, und sich dort festsetzt, stößt unweigerlich eine große Anzahl an potenziellen Wählern vor den Kopf. Wir haben gesehen, wie die Piratenpartei damals zwischen Schlömer und Geschäftsführer Ponader radikal unterschiedliche Vorstellungen haben und sich gegenseitig zerfleischt haben.

 
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Verfasst von - 7. September 2013 in Politik

 

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Jetzt kommt es endlich raus: Die Bundestagswahl ist entschieden

In geheimer Sitzung beschloss der deutsche Bundestag letzte Nacht das Ergebnis der nächsten Bundestagswahl. Das ergibt ein Protokoll, das mir eine gehörlose Niedriglohnschreibkraft des Bundestages gegen einen Becher Kaffee und eine warme Mahlzeit übergab.

In dem Papier werden nicht nur die genauen Prozentzahlen des Wahlergebnisses sondern auch die vorläufigen
Ministerposten und Absprachen zum Verhalten der Abgeordneten untereinander genannt.

Die Parteienverteilung

Nehmen wir einmal das Absehbare vorweg, die FDP ist raus, was vor allem Julia Probst alias EinAugenschmaus sich sehr tierisch freut.

Die Linke bekommt 12.9%, was einen ganzen Prozentpunkt mehr bedeutet, als bei der letzten Bundestagswahl. Als Gegenleistung wurde vereinbart, dass Oskar Lafontaine sich auch während der nächsten Legislaturperiode aus der Bundespolitik heraus hält und Gregor Gysi seinem Auftrag als bundestagseigener Comedian etwas mehr Zeit entgegen bringt als in der aktuellen Legislaturperiode.

Desweiteren hat Gysi sich – gegen den Willen Oskar Lafontaines – verpflichtet, seiner Fraktionskollegin Sarah Wagenknecht humoristische Nachhilfestunden zu geben, da ihre Reden nicht unterhaltsam genug rüberkommen und immer wieder Abgeordnete gelangweilt den Saal verlassen. Julia Probst findet das gut.

Die CDU/CSU kommt auf 18,6% und verliert damit etwas über 15% gegenüber der letzten Wahl.
Die Abgeordneten legten sich einstimmig darauf fest, dass die Union für die diversen Skandale der
letzten 3 Jahren abgestraft werden müsse. Inzwischen ist Julia Probst sehr beruhigt durch schlechtes Wahlergebnis von CDU, hätte CDU genau 33,7% überschritten bekäme sie seinen gewaltigen Vulkanausbruch wie die Diktatoren.

Direkt nach dem Bundestagswahl tauchen immer mehr Gerüchte auf, warum die Zahlen Schlagzeilen solche Misstrauen schüren und würden dazu beitragen, dass immer mehr politisch interessierte „Blogger und andere Internetspinner“ hinter den Politikern á la NSA (= Nationaler Spanner- und Abhördienst) herschnüffeln. Ob Julia Probst dahinter steckt, erfahren wir später.

Die SPD gewinnt 4 Prozentpunkte dazu, in erster Linie, um den Grünen einen Warnschuss vor den Bug zu geben, weil sie sich in letzter Zeit zu wichtig nehmen.

Die Grünen werden von 10,7% auf 11% aufgewertet. Zwar ergeben Umfragen in der Bevölkerung ein höheres Ergebnis, die Bundestagsabgeordneten waren sich allerdings einig, dass die Grünen in der aktuellen Legislaturperiode zu oft den Spielverderber gegeben haben und einige Verstöße gegen die Abmachungen der letzten Wahlkampfabsprache aufweisen. Daher kämen sie für eine Regierungsbeteiligung auch nicht in Frage und steht nun leer da.

Mit den Piraten wird momentan noch verhandelt, wieviel Prozent sie bekommen. Der Bundestag stellt gewisse Ansprüche an die Politneuling Julia Probst, die Gespräche erweisen sich jedoch als schwierig, weil Julia Probst ihre sehr stark schwankende Gebärdensprachkenntnisse gemeinsam mit Gebärdensprachdolmetscher/-in dem Sprachnorm und Sprachviveau oft nicht entsprechen.

Sollte sich die Piratenpartei auf die Vereinbarungen einlassen, würde sie mit knapp 17% in den Bundestag einziehen, bei einer Weigerung, die Absprachen anzuerkennen würden sie gleichauf bei 4,99% mit der FDP dem Bundestag fernbleiben. Die übrigen Prozentpunkte würden dann an CDU aufgeteilt.

 
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Verfasst von - 21. Juli 2013 in Politik

 

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Cochlea-Implantat – Fluch oder Segen? Wir brauchen einen Schnaps. :-)

http://www.br.de/fernsehen/bayerisches-fernsehen/sendungen/sehen-statt-hoeren/sehen-statt-hoeren-cochleaimplantat-112.html?time=1.327

In der heutigen Ausgabe von „Sehen statt Hören“ geht es um das CI – Fluch oder Segen?! Den Betrag geht es darum CI-Gegnern bzw. Kritikern aufzuzeigen, dass Eltern die sich bei ihrem Kind für ein Cochlea Implantat entscheiden keinesfalls wollen oder beabsichtigen dass die Gebärdensprache ausstirbt oder gar die Gehörlosenkultur zusammenbricht! Wir erkundigen nach, ob die Eltern richtige Entscheidung getroffen haben.

Liebe Zeitreisende!

Das Cochlea-Implantat der Zeit wird in die 2000er Jahre zurückgedreht – zur eindeutig hochbrisantesten Hörtechnik aller Zeiten! Auf unserer Zeitreise werden wir wie „gefeierte Heldin“ wie Julia Probst begegnen und zeigen wie unsere gequälten Ohren von der langweiligen „Technik“ des neuen Jahrtausends befreien werden. Und welchen Einfluss Cochlea-Implantat damals und heute verfügt?

Hier ein Rückblick in die 2000er Jahre von „Sehen statt Hören“ und vergleichen wir mal zu heutige Ausgabe von „Sehen statt Hören“:

Jürgen: Die Meinungen zum Thema CI sind so vielfältig wie diese Berge. Das macht den Weg für Eltern und Kinder sehr schwer. Julia Probst ist 19 Jahre alt und wurde mit 12 operiert. Am BBW wird sie zur Mediengestalterin „Digital- und Printmedien“ ausgebildet. Sie ließ sich zur Operation überreden. Wir haben sie im Schülerwohnheim besucht.

Martina: Trotz deines CI machst Du eine Ausbildung bei Hörgeschädigten. Warum nicht bei Hörenden, wo Du mehr Auswahlmöglichkeiten hättest?

Julia: Naja, mit CI bist du nicht gl, nicht sh, sondern irgendwo dazwischen. Ich fühle mich bei Schwerhörigen und Gehörlosen wohl. Ich habe da viele Freunde, wie auch unter Hörenden, aber das ist mehr mein Bereich. Unter GL und SH ist mehr Freiheit da.

Martina: Während des Berufsvorbereitungsjahrs (Regelschule) hast Du das CI abgelegt. Was sind die Gründe dafür?

Julia: Manchmal nervt mich das Hören. Dann will ich meine Ruhe haben. Ich glaube, dass das Hörende gar nicht verstehen können. Aber für mich war es wirklich so.

Martina: Wie haben Deine Verwandten darauf reagiert?

Julia: Sie haben sich sehr gewundert. Ich versuchte, es zu erklären. Es war ja vorher auch so, dass ich nichts hören konnte. Vor der Operation akzeptierten sie es schließlich auch. Ich finde, sie sollten es jetzt auch akzeptieren. Vor der Operation sagte meine Tante: Wenn ich im Rollstuhl sitzen würde und durch eine Operation wieder laufen könnte, würde ich „ja“ sagen. Ich war ganz sauer, weil ich finde, dass dies etwas ganz anderes ist. Laufen übt man kurz und kann es dann, aber hören muss man immer üben.

Martina: Würdest Du Dir noch einmal ein CI implantieren lassen?

Julia: Vielleicht, wenn ich jünger gewesen wäre. Wenn man jünger ist, hat man mit dem CI mehr Möglichkeiten. Ich war von der 1.-3. Klasse auf einer normalen Schule. Dort hatte ich viele Freunde und musste dann zur Schule nach München. Ich vermisste meine Freunde und wollte lieber auf die alte Schule zurück. Ich dachte, wenn ich hören kann mit dem CI, darf ich wieder zurück. Dann hätte ich auf einer normalen Schule bleiben können. Vielleicht hätte ich Abitur machen können, ein Traum von mir.

Martina: Es gibt CI-Träger, die die Geräte ablegen oder explantieren lassen. Wie erklärst Du Dir das?

Julia: Ich denke, die Erklärungen geben die Betroffenen selbst. Man merkt es an ihren Antworten. Es gibt unterschiedliche Lebensentwürfe, um sein Leben zu gestalten. Das Leben hält viele Antworten für Hörgeschädigte bereit. Das CI ist nur eine mögliche Antwort darauf. Die Berichte zeigen: Das CI hat im Leben dieser Menschen keinen Platz mehr. Das CI kann keine Antworten darauf geben: wer ich bin, wie ich mich fühle, wo ich mich zugehörig fühle.

Quelle: http://www.taubenschlag.de/html/ssh/1025.htm

Julia Probst ist heute die prominenteste Beispiel, damals behauptet sie, sie fühlen sich bei Gehörlosen und Schwerhörigen wohl, heute sagt sie, sie fühle sich am besten bei Hörende aufgehoben. Dennoch liegt die Wahrheit in Wirklichkeit woanders: Laut ihre Blog  „Ich kann mich noch gut erinnern, wie ich damals grad frisch eingeschult in der Grundschule für Hörende um die Ecke, ziemlich schnell begriff, wie das mit dem Lesen ging und nun alles gierig verschlang, was bedruckt war. Oder „Daheim bin ich in der hörenden Welt, ich hatte bisher immer nur hörende Partner und Deutsch in Wort und in Schrift ist meine Muttersprache; vermutlich ist sogar mein englisches Sprachniveau besser als meine Gebärdensprachkenntnisse, was aber nicht bedeutet, dass ich die Gebärdensprache nicht schätze und mag.“ Quelle: http://meinaugenschmaus.blogspot.de/2011/05/ich-habe-einen-traum.html

Eines Tages sind wir gespannt, ob Melissa die „zweite Julia Probst“ werden könnte.

Jetzt stellt sich zum Beispiel Melissas Eltern aber die Frage: Jeder Erwachsene hat das Recht über seinen Körper zu entscheiden. Dieses Recht gilt vor allem dann, wenn er sich gegen ein Implantat entscheidet, genauso wie für sein minderjähriges Kind. Aber warum und wieso liessen sich die gehörlose Eltern entschieden, Ihr Kind ein Cochlea-Implantat zu befürworten. Fall wie Julia Probst zeigt, wie sie damals durch ihre Eltern offensichtlich ohne ihre Wissen eingepflanzt hätte und später wie sie laut Ihre eigene Aussage plötzlich gegen Cochlea-Implantat ist. Aha, es geht um Prestige und Geld, wie bereits erwähnt ist ein Cochlea Implantantierung eine sehr gefährliche Angelegenheit, mit schwersten Risiken und Nebenwirkungen. Für die Angehörigen und das Kind bedeutet es eine enorme psychische und physische Belastung. Diese Art Apparatemedizin ist nicht nur ein Experiment, sondern ebenso ein enormer körperlicher und psychischer Eingriff in die Unversehrtheit des Körpers. Bei all den technischen ausgereiften wie neuen medizinischen Errungenschaften, bleibt hier anscheinend kein Platz für gleichwertige Lebensmodelle wie Gehörlosigkeit und Gebärdensprache.

Es ist offensichtlich, wie schwer die Eltern wie zum Beispiel Melissas Eltern eigene Verantwortung und Entscheidung für Ihre Kinder haben, doch die Hirnforscher haben es herausgefunden, freie Entscheidung im Gehirn existiert nicht und wird dadurch Diktatur des Gehirns und demokratische Entscheidung bzw. Gesellschaftsordnung häufig unter Druck gesetzt.

Gut, dass wir dank Sehen statt Hören eigene Zeitreise haben, können jeder ein Schnaps brauchen, was die gehörlose und nichtbehinderte Eltern bzw. Kinder für Ihre Aussage damals und heute für richtig halten sollen.
Immerhin wenigstens dank heutige „Sehen statt Hören“-Ausgabe bedeuten Cochlea-Implantat doch keinen Sprachenmord an einer Minderheit. Na, denn Prost trinken wir alle jetzt mal ´nen schöne Flasche Schnaps.

 
 

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Bevormundet Julia Probst gehörlose Bürger?

http://www.diakonie.de/kirchentag-laute-und-stumme-diskussionen-um-inklusion-12259.html

http://www.diakonie.de/kirchentag-2013-bericht-einer-gehoerlosen-bloggerin-12276.html

Es entsteht zur Zeit der Eindruck, ob man Julia Probst gehörlose Bürger bevormunden möchte. Wenn man alles liest, setzt Julia Probst sich für für die Verbesserung der inklusive Gesellschaft und kommunikative Inklusion der Gehörlosen ein. Dennoch stellt sich die Frage, ob sie sich für gehörlose Bürger bevormunden lassen möchte. Normalerweise wollen die gehörlose Bürger „Mehr Eigenverantwortung und Selbstbestimmung statt Bevormundung“, doch was Julia gerade tut, scheint genau der Gegenteil zu sein, obwohl gehörlose Gläubige anwesend waren. Wozu haben die Gehörlosenverbände- und vereine eine eigene Organisationen, ohne dass sie sich von Julia Probst bevormunden lassen wollen und die Verbände in diesem Fall vor allem die Belange der gehörlosen Bürger vertritt? Sind die Verbände hoffnungslos überfordert oder gehen die Idee leer aus? Oder können gehörlose Bürger sich nicht selbstständig beschwerden? Oder eine solche Bevormundung gefällt vielleicht gehörlose Bürger? Sind diese Bevormundung berechtigt, weil gehörlose Bürger Erziehung bzw. Aufklärung brauchen? Darf es so sein, dass Julia Probst uns alles vorschreibt? Fragen über Fragen…..

Dumm nur die Piratenpartei dümpelten nur vor sich hin und somit hat Julia momentan sehr geringe Chance im Bundestag zu landen. Julia Probst schafften es immerhin mit ihrem Radikalismus in ein paar Klatschzeitungen. Doch selbst emanzipierte Frau wie Julia Probst fanden sie trotzdem nur geringes Echo. Alles bleibt im Sattel wie bisher.

 

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Apotheke Witz

Julia P. kommt in die Apotheke und verlangt eine Packung Tampons. Der Apotheker geht in den Nebenraum und kommt mit einem Päckchen Papiertaschentücher wieder. Julia P. genervt: „Sie müssen mich falsch verstanden oder meine Lippen falsch abgelesen haben, ich wollte Tampons und keine Tempos!“ Da mustert sie der Apotheker: „Ich habe Sie schon richtig verstanden und von den Lippen gelesen, aber Sie sehen so alternativ aus – da dachte ich, Sie drehen selber.“

 
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Verfasst von - 29. April 2013 in Witze

 

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