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Warnung vor dieser Falle

Mittlerweile erreichen mich immer mehr Nachrichten von hörgeschädigten Menschen und baten mich hier zu veröffentlichen, was ich nach langer Blogabwesenheit wieder reaktiviere.

Wieder ist die Freizeit-Kauf-Veranstaltungen (meistens Schneeballsysteme) aufgetaucht und sind immer eine „Sauerei“. Siehe Fall „Synergy“ damals.

Ein bisschen Recherche und eingangene Daten ergab, dass Jessica Klinger tief im sogenannten Network Marketing steckt und ständig Wischi-Waschi-Seminare von einem Herrn Menner, Herrn Cusumano und Herrn Boyraz involviert.

In mehreren Jessica Klinger-Gebärdenvideo (wie zum Beispiel hier:

war klar, wie die Wave Token und Dreamchasers aktuell vorgehen. Früher hat sie mit gescheiterte Versuche wie zum Beispiel MyFutureCrypto oder FutureTeX oder MPM Group oder Wee Group Partner. Leider gibt es aber stattdessen ein neues Feld, die die Hoffnung der Menschen auf schnellen Reichtum dreist ausnutzen. Und sie gebärden im Video immer wieder die gleiche Phrasen wie „Ich habe echt das beste Team, ihr seid Klasse. Mit euch kann ich endlich meine Ziele erreichen!“ oder „Seht ihr, ich lebe im Villa und habe bewiesen, was ich erreicht habe.“

Weitere gutes Beispiel, ist Barbaros Gülec (Ex-Millionär und ist oft im Network Marketing zu sehen) besuchte Jessica vor wenigen Wochen im Villa in Grünwald bei München (Hintergrund ist sehr gut zu erkennen) und prahlte absolut lächerlichen Umsatz-Slapstick siehe Video:

Kein Wunder, warum Barbaros Gülec sich so verhält und sich bis jetzt kein Stück geändert hat. Mehr könnt Ihr über die Vergangenheit von Barbaros erfahren. Hier zu lesen:

Vom Millionär zum 1-Euro-Jobber Barbaros Gülec schläft, wacht auf und putzt sich die Zähne, Barabaros Gülec, Hamburg: Ex-Millionär und 1-Euro-Jobber

Moderation Marco Lipski:Hallo liebe Zuschauer! Das Thema 1-Euro-Jobs lässt uns auch heute nicht los. Neben mir steht Barbaros Gülec. Er war einmal ein wohlhabender Mann, geradezu reich. Doch dann kam der Ab-stieg, und jetzt muss er sich mit einem 1-Euro-Job begnügen. Gleich erfahren wir mehr darüber. Erzähl uns doch erst mal was über dich!

Barbaros Gülec: Meine Eltern kommen aus der Türkei. Ich habe die Schwerhörigenschule in Hamburg besucht und im Berufbildungs-werk Husum den Beruf des Technischen Zeichners gelernt. Fotos: aus der Kindheit, Barbaros im Bus zum Fischmarkt, Technischer Zeichner BBW Hu-sum

Marco: Nach der Ausbildung im BBW Husum hast du aber nie als Technischer Zeichner gearbeitet, sondern gleich das „große Geld“ verdient. Wie hast du das geschafft?

Barbaros: Nach meinem Abschluss in Husum hatte ich eine Geschäftsidee. Ich habe als Unternehmensberater und Motivationstrainer Seminare abgehalten, für die ich Räumlichkei-ten in den verschiedensten 5 Sterne Hotels gemietet habe. Zu meinen Vorträgen kamen bis zu tausend Leute – Hörende, aber auch Gehörlose! Die Themen waren unterschied-lich, hauptsächlich ging es um Kundengewin-nung und um Marketingstrategien. Diese Se-minare habe ich bald in ganz Deutschland durchgeführt, in immer kürzeren Abständen. Tausende kamen, und sie bezahlten tausen-de D-Mark Eintritt. Nachdem es in Deutsch-land so gut lief, bin ich auch in andere Länder gegangen – nach Holland, nach Dänemark, in die Schweiz und nach Italien! So habe ich das sieben Jahre lang gemacht und gut dabei gut verdient. Fotos: Der Marketingexperte beim Geld ver-dienen Fischmarkt

Barbaros: Das Geld regiert bekanntlich die Welt. Ich habe alles erlebt, alles gesehen und mir alles kaufen können. Ich habe Weltreisen gemacht und die Welt gesehen. Das meiste Geld ging aber für teuere Autos drauf. Ich hat-te eines nach dem anderen. Irgendwie habe ich das gebraucht. Fotos:AUDI A4 Sport, Mercedes 300 CE, Lamborghini Barbaros mit Freunden auf dem Hamburger Fischmarkt

Marco: Du bist sehr hoch aufgestiegen, aber dann ging es wieder steil bergab. Warum hast du das Geld verloren?

Barbaros: Na ja, wenn man reich wird, hat das auch seine Schattenseiten. Ich habe sie-ben Jahre lang immer nur in Hotels gelebt und kein zu Hause gehabt. Ich konnte mir nichts kochen, aß ausschließlich in Restau-rants und war ständig auf Achse, kam nie zur Ruhe! Und je mehr Einnahmen ich hatte, um-so höher wurden auch die Ausgaben. Ich ha-be aber nicht mein ganzes Geld verloren, nein, einen Teil habe ich in Sicherheit ge-bracht. Bei mir klingelten auch schon die A-larmglocken. Darum habe ich das Geld in ei-ne Cocktailbar in Hamburg investiert. Foto: Cocktailbar „Barbaros`sa“ in Hamburg. Hamburger Fischmarkt, Barbaros auf der Jagd nach Schnäppchen

Barbaros: Die Bar war über 200qm groß und war auch gut besucht. Natürlich hatte ich im ersten Jahr zu kämpfen und hatte mehr Aus-gaben. Aber im zweiten Jahr lief alles wie von selbst und es kamen immer mehr Besucher. Dann hatte mich plötzlich das Finanzamt am Wickel, wegen Steuer-Hinterziehung. Da habe ich zum ersten Mal Schulden gemacht. Mein Steuerberater hatte auch ziemlichen Mist gebaut. Irgendwann musste ich die Bar schließen und habe versucht sie zu verkaufen. Das gelang mir auch. Ein Mann unterschrieb den Kaufvertrag und übernahm meinen Laden. Das Problem ist nur: Ich habe bis heute kein Geld von ihm gesehen! Foto: Die Cocktailbar von 1998 Nachdem ich die Cocktailbar abgab, wurde ich arbeitslos und ging in ganz Deutschland auf Arbeitssuche. Ich war in Hannover, in Frankfurt, Karlsruhe, Stuttgart und München – überall fuhr ich hin und bewarb mich. In drei Jahren fand ich aber keinen Arbeitsplatz. Ich habe mich nicht nur als Technischer Zeichner beworben, sondern auch als Schweißer, Fräser, Dreher und Feinmechaniker. Das kann ich alles. Ich habe sogar einen Gabelstapler-führerschein. Doch alle Mühe war vergeblich. Und so bekomme ich jetzt Hartz IV, nach 3 Jahren Arbeitslosigkeit, und bin 1-Euro-Jobber. Fischmarkt Alles kostet hier 1 Euro! Barbaros in der „Einfal GmbH“ Hamburg

Barbaros: Meinen 1-Euro-Job habe ich als Fahrer bei der Einfal GmbH. Dort erledige ich alle möglichen Transporte. Ich liefere die Hauspost aus oder bringe Textilien zur Wä-scherei. Meine Hauptaufgabe erledige ich so ab halb elf Uhr, da hole ich in der Küche das Mittagessen ab und liefere es an Schulen für körperlich oder geistig behinderte Kinder und auch für nicht behinderte aus. Essen wird ausgefahrenBarbaros: In meinem 1 € Job als Fahrer ar-beite ich werktags 6 Stunden und verdiene pro Tag 10 €. Barbaros zerschlägt Sparschwein kaputtes Sparschwein: 10 € pro Tag Lohn??? Rechnung10 € mal fünf: Das sind 50 € pro Woche. Und 50 € mal vier: Das sind 200 € Monatslohn.

Barbaros: Ich bekomme im Monat 700 €. Davon sind knapp 500 € für die Miete, die wird vom Sozialamt übernommen. Zum Leben bleiben mir noch so etwa 210.- € ! Barbaros bei seinen Lieferfahrten

Barbaros: „Wer den Cent nicht ehrt, ist den Euro nicht wert!“ Der 1 € Job ist für mich nicht gerade ideal, der Lohn ist sehr gering. Aber ich finde es trotz-dem gut. So werden wieder mehr Menschen beschäftigt, und die Wirtschaft kommt wieder in Schwung. Die Arbeitslosenzahl geht in Zu-kunft hoffentlich wieder runter. Arbeitslosen-geld 2 und Hartz IV sind nicht das Gelbe vom Ei. Aber ich weiß: Es kommen wieder gute Zeiten.

Marco: Du hast mir erzählt, dass du dich von ganz unten wieder hocharbeiten und ein Spit-zen-Verdiener werden willst. Wie willst du das denn anstellen?

Barbaros: Neben meinem 1 € Job als Fahrer besuche ich auch Schulungen für Gründer von Ich-AGs. Ich habe da ein Konzept für ei-nen neuartigen Imbiss. Das verrate ich jetzt aber noch nicht, das bleibt geheim. Ob ich dann monatlich 600 Euro Überbrückungsgeld bekomme, obwohl ich Hartz-IV-Empfänger bin, ist fraglich. Ich will es versuchen. Wenn es nicht klappt, ist das auch nicht schlimm. Ich lebe noch und bin gesund. Das ist die Hauptsache. Ich gebe nicht auf! Barbaros an der Elbe

Quelle: „Sehen statt Hören“: https://www.archiv.taubenschlag.de/html/ssh/1251.pdf


Fakt ist, Jessia Klinger lebt zur Zeit gemeinsam mit Fabio Menner und Enzo Cusomano im Villa in Grünwald bei München. Doch es stellt sich heraus, dass die Villa nur geleast (gemietet) ist. Also nichts gekauft und ohne Villa-Eigentum. Laut Wallstreet-Online (https://www.wallstreet-online.de/nachricht/12696011-gehoerlos-erfolg-reich-7-monaten-groessten-gehoerlosen-deaf-movement/all) wurde schon darüber berichtet, aber es handelt sich um „Paid Articles“, der Artikel könnte auch gekauft sein und ist somit nicht aussagekräftig.

Die hörgeschädigte Leute werden mit Geld und Erfolg so lange gelockt, bis die gar nicht mehr empfänglich sind. Die Gründe ist die geringe formale Bildung durch den hörgeschädigten Menschen. Jessica Klinger war laut ihre eigene Aussage 12 Jahren arbeitslos und das sagt vieles aus.

Weiteres fällt auf wie Jessica Klinger und sein Team über Wave Trading System, die mittels Trading Betrug an schnelles Geld kommen wollen. Sie versprechen ungewöhnlich hohe Profite mit geringem oder gar keinem Risiko oder ohne Trading-Kenntnisse. Sie mögen verlockend erscheinen, vor allem für Anfänger. Weitere klarer Hinweis, dass sich Abzocker nie von einer Finanzbehörde (in Deutschland die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsauficht, kurz BaFin) regulieren lassen.

Hier als Beispiel: https://waveplatform.io/terms-and-conditions
und hier können Sie Google vergleichen. https://www.google.de/search?sxsrf=ALeKk013wxGQaETsdNHu5-x6yYsR1thmpw%3A1601061389122&ei=DUJuX4-FB8edgQa13a3AAg&q=griffith+corporate+centre+st.+vincent+%26+grenadines&oq=griffith+corporate+centre+st.+vincent+%26+grenadines&gs_lcp=CgZwc3ktYWIQAxgBUABYAGBhaABwAHgAgAEAiAEAkgEAmAEAqgEHZ3dzLXdpeg&sclient=psy-ab


Und das auch hier:



Schauen wir mal genauer hin, was Volumex genau damit gemeint ist. Hintergrund ist, Fabio Menner und Enzo Cusumano waren bei Hardcore Signals (heute Volumex) und kannten sich Volumex-Vertriebler gut. Inzwischen sind sie verfeindet und Fabio Menner hat sich ganz bewusst betrügerische Masche aufgebaut. Auch dies ist ein Indiz dafür, dass man vorsichtig sein sollte.

Also seid vorsichtig:

Die Polizei Bayern hat hierzu Folgendes veröffentlicht:
http://www.polizei.bayern.de/kriminalitaet/internet/betrug/index.html/56908

http://www.lvz.de/Thema/Specials/Die-Akte-Unister/Fall-Unister-Erste-Anklage-wegen-Betrugs-in-Venedig-steht-bevor

https://www.nzz.ch/zuerich/der-elegante-trickbetrueger-nicklajsen-und-seine-bande-ziehen-reiche-geschaeftsleute-ueber-den-tisch-ld.1434678

 
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Verfasst von - 25. September 2020 in Allgemein

 

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Gebärdensprache mit Mundbild #lippenlesen #mundschutz #maskenpflicht #coronavirus @sterntv @cindyklink

Es ist wahr, dass in den USA um 1930 fast nur noch Fingeralphabet „geplaudert“ wurde und das mit geschlossenen Mündern kann ich nicht sagen. Vor meinem Flug in den USA damals wurde mir oft gesagt, fast alle Gehörlosen dort schließen beim Gebärden (American Sign Language) den Mund. Fazit: TOTAL FALSCH!!! Natürlich gibt es manche die sporadisch Mund bewegen, aber die meisten benutzen es trotzdem.

Und übrigens gibt es zwei Arten von Mundbewegungen und zwar Mundbild und Mundgestik. Dass wir Mundbild nutzen kommt daher, dass es viele gleiche Gebärden gibt. Mundbild ist sozusagen eine Unterstützung. Ich will damit nicht sagen, dass wir wirklich nicht mehr Mundbild verwenden würden, wenn irgendwann mal jedes Wort eigene Gebärde hat. Ist halt nur meine Theorie. Mundgestik brauche ich wohl nicht zu erklären. Sie gehört einfach zur Deutsche Gebärdensprache wie Salz zur Suppe.

Die Situation während der Corona-Pandemie und Maskenpflicht ist leider unglücklich verlaufen. Es war folgendermassen so passiert: Die hörgeschädigten Aktivisten und Kritiker meinten, dass Mundbild nicht zur DGS gehört, haben es ABER nicht verboten. Da waren zwei Gruppen bestehend aus sogenanntem Mundbildbefürworter und Gegner. Gegner in Anführungszeichen, denn sie wollten die Diskussion anregen, was die Aktivisten meinten. Leider wurden sie angegriffen. Naja, typisch Hörbehinderten, sie können nicht pedantisch argumentieren (von einigen Spezies abgesehen) und greifen oft persönlich an. Na egal, so momentan hat es sich gelegt.

Wenn man Deutsche Gebärdensprache ohne Mundbild genauer nachdenkt, bei so einem Unfug muss ja auch auf dem Tisch gehauen werden. „Hast du mein Bonbon gegessen?“ ohne Mundbild? Besonders das Wort Bonbon? Verwechslungsgefahr mit Tablette, Pille, Kokain, Zungenpiercing, Geldmünze, Medikamente gegen Coronavirus…!!!

 

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Andreas Costrau – „Die korrigierte Gebärdensprache“

Sicher kennt einige über Andreas Costrau. Vor einigen Jahren habe ich hier schon einmal darüber gebloggt. Klaut Andreas Costrau meine Idee?

Am 17. November 2017 fand der Vortrag zum Thema „Wandel der Gebärdensprache – Wohin führt das Weg? Ist das gut? in Düsseldorf statt. Der schwersthörbehinderte Berliner mit oralgeschädigte Schnauze Andreas Costrau zeigte den tiefer Einblick in die Gedankenwelt über Wandel der Gebärdensprache.

Humorvoll sind die schwerstbehinderte Gebärdensprache von Andreas Costrau ganz sicher – allerdings nicht in der Art fröhlicher Ostalgie-Gebärdensprache, komischer DDR-Gebärdensprache oder rosaroter gebärdensprachliche und oralistische Erinnerungen von Andreas Costrau.

Der korrigierte Wandel der weibliche Gebären verwandelt schöne Aussichten auf einen beschaulichen Ruhestand in deprimierende Vorhersagen von Ausrottung der Gebärdensprache und Bildungsnotstand.

Ist der Wandel aufzuhalten? Und wenn ja, wie und wodurch?

Selbst Andreas Costrau kann die Entwicklung nicht verhindern, aber kann die Aufmerksamkeit schärfen und Probleme verdeutlichen.

Ein Wandel der Gebärdensprache vollzieht sich nicht von heute auf morgen und wenn die Experten vorausschauend plant wird die Gebärdensprachwelt in 2880 untergehen!

 

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Julia Probst und Demokratie in Bewegung

Irgendwie fazsiniere ich Julia Probst als digitale Persönlichkeit seit langem. Ich weiß, ich habe die Faszination nie verstanden. Ich weiß auch nicht warum ich digitale voyeuristischen Blicks auf die Frau Probst jahrelang zuschaue. Vielleicht sehr augenschmausend, eine Faszination an sich.

Damals vor paar Jahren kandidierte Julia Probst für Piratenpartei, nun schließt sie sich DiB (Demokratie in Bewegung) an. Diesmal auf Listenplatz 1 in Bayern. Sie hat im Vergleich zu vor paar Jahren von Listenplatz 3 auf 1 gesteigert. Großartige Leistung! Siehe hier: https://bewegung.jetzt/kandidatinnen/julia-probst/

Für Julia Probst ist die Partei-Ehe zu altmodisch. Der Freibeuter und die Piratenfrau werden zu ein „Fleisch“. Die Bibel sagt eindeutig, dass gleichgeschlechtliche Ehen nicht gut ist. Geht es für Julia Probst vielleicht einmal soweit, dass ein Mensch ein Tier heiraten darf, nur weil der Mensch es sooooo liebt??? Und ja, sie liebt Dackel abgöttisch und sie wird wohl ganz bestimmt fordern, wann ein Mensch Tier heiraten werden dürfen.

Die Julia wurde doch vorne rein gewählt. Die ist leider manchmal zu extrem, was auch oft im Twitter sehr häufig zu lesen ist. Das wissen wir selbst.
Am Ende hatte man wirklich das Gefühl sie sabotiert die Partei (egal ob Piratenpartei und DiB) absichtlich. Und du weißt nicht wie froh ich war, als sie tatsächlich angekündigt hat Piratenpartei zurückzutreten. Kein Wunder, wie Julia Probst sehr sehr schnell in dieser Partei aufgestiegen ist. Es drängt sich der Eindruck auf das sich Julia Probst auf Kosten ihrer Partei profilieren will. Mein herzlichen Glückwunsch! 🙂

 
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Verfasst von - 7. September 2017 in Politik

 

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Demokratie in Bewegung – DiB #demokratie #DiB

Nach langer, langer Zeit habe ich endlich mal wieder die Zeit zu bloggen.

Es ist immer wieder interessant zu beobachten, warum und wieso die Hörgeschädigten die neu gegründete Partei „Demokratie in Bewegung“ unterstützen wollen.

Via Facebook werben sich viele Gehörlosen nun die ca. 2000 Unterschriften von Wähler/innen in jedem Bundesland brauchen. damit sie zur Bundestagswahrl 2017 zugelassen werden. Kurz zuvor waren die 100 000 Unterschriften unter der Online-Petition, was leider wegen die Unterschriften-Echtheit überprüft werden muss.

Das ganze erinnert mich fast sehr stark an Piratenpartei und Julia Probst. Zur Erinnerung hier nachlesen:
https://hewritesilent.wordpress.com/2013/09/07/ist-julia-probst-alias-einaugenschmaus-reif-fur-die-politische-buhne/

Es ist immer noch wirklich ein Phänomen, wie und warum viele Hörgeschädigten vor allem Identifikationsfiguren wie Benedikt Sequiera Gerardo (besser bekannt als bengie) und Ralph Raule (weltberühmt durch sein Zitat „Es ist nämlich ein verbreiteter Irrtum das Gehörlosen lesen können„) wahrnehmen und unterstützen wollen.

Hier Youtube-Video von Ralph Raule:

Wie sah damals aus? Soweit ich mich noch sehr gut erinnern kann, wussten bestimmte Vereins- bzw. Verbandsheinis die Wahlveranstaltung schon vorher, also wo die Politiker reden will, mit GL-Dolmetschern ausgestattet wird! Die Heinis wie zum Beispiel GMU oder Deafberlin haben niemanden informiert! Die Homepage von GMU oder Deafberlin verliert darüber kein Sterbenswörtchen! Nur im Taubenschlag damals (unter Führung von Bernd Rehling) steht eine bescheidene Mitteilung. Das beste daran: oft steht es steht wörtlich: kommt zahlreich und nutzt die Gelegenheit zur politischen Teilhabe. Wenn man sich überlegt dass bei einer öffentlichen politische Veranstaltung von ca. 1000 Leuten „nur“ 2 bis 6 Hörgeschädigte anwesend sind, dann fragt man sich natürlich schon warum nur so wenige. Heute auch noch!

Das lustige ist, dass die DiB-Fans sich als „pure Demokratieideologen“ bezeichnen. Das ist ziemlich lustig für eine Partei, und offenbart ja die politische Naivität die dahinter steckt. Allerdings frage ich mich dann, wieso sie dann soviele von deren Anhängern immer „mehr Demokratie“ verkaufen wollen. Wenn ich mir viele Gehörlosenverbände- und vereine beobachte, ist das keine echte Demokratie, weil viele in vielen Sitzung oft einstimmig abnicken. Genauso wie in Nordkorea!

Zu Partei „Demokratie in Bewegung“ fällt mir nur eins ein: leere Versprechungen genauso wie die Volksparteien, die sich auch als demokratische Parteien verkaufen. Das einzige Argument der hörgeschädigte DiB-Anhänger, die ich bislang vernehmen durft war: Ich will mehr Demokratie ohne Bevormundung durch den Staat und Volksparteien.

In meiner Umgebung bzw. Umfeld kenne ich keine hörgeschädigte Dib-Anhänger.
Die Frage ist nun aus welchem Lager diese Stimmen kommen. Ein Großteil wahrscheinlich auch aus dem Nichtwählerlager, Behindertenwählerlager und Antidiktaturenlager. Ähnlich wie die Piratenpartei wurde von Extremisten (Linke, Hardcorefeministen, Antideutsche, Mittelfinger-Ghettos) unterwandert und ist heute krachend gescheitert. Offensichtlich haben die Volksparteien die iPhone- und Internet Generation einfach ignoriert und wird es auch wohl enden wie DiB. Siehe Piratenpartei!

 
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Verfasst von - 27. Juni 2017 in Politik

 

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Harte Zeiten für gehörlose Politiker

Nach Angaben von Ex-Diskriminierungspolitikerin Clara Carl Belz (zukünftig Die Rechte) klagte via Facebook. Sie fühlt sich durch die zukünftige rot-rot-grüne Parteien im Stich gelassen. Die Zeiten der Anti-Diskriminierung neigen sich zielstrebig dem Ende. Die zukünftige rot-rot-grüne Bundesregierung in Berlin plant ein “Ausgrenzungs- und Benachteiligungsgesetz für Hörbehinderten“. Auf diese Weise will Rot-Rot-Grün seine „Rolle als Schrittmacher in der Ausgrenzungspolitik unterstreichen”, das die zukünftige Bundesregierung nach dem Wahl nächstes Jahres erarbeiten will und beschlossen werden soll. Auch rechtliche Hürden wie Bundesteilhabegesetz will die jetzige und zukünftige Bundesregierung umgehen. Hörbehinderte-Experte Jonas Straumann von Hearzone sagte, es gehe darum, das deutsche Ausgliederungskonzept zum Gesetz „weiterzuentwickeln“, um damit nach schweizer Vorbild zu sein.

Edit (31. Oktober 2016): Wieder macht Diskriminierungsexpertin Clara Carl Belz via Facebook  Gedanken über ihre politische Wechselabsichten.

Was war passiert? Offensichtlich hat die hypersensible Clara Carl Belz sofort erkannt. Sie wittern die Trennung von DIE LINKE und müssen sich ordentlich anbiedern, um endlich auch wieder ihre Machtgefühle ausleben zu können. Wenn sie derzeitige Situation zu sehr verzweifelt ist und nicht mehr weiter weiß, könnte sie nächsten Bundestagwahl einfach Kreuze bei beiden Parteien machen, also quasi durch eine Doppelwahl gleich beide linksversiffte Parteien unterstützen können und sich nicht mehr entscheiden müssen! Der passende Hashtag: #2KreuzefuerDeutschland! Jawohl!

 
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Verfasst von - 18. Oktober 2016 in Politik

 

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Phoenix – Livedolmetschung

Das was in München am Freitagabend Schüsse passierte, ist es schon sehr tragisch. Via Push-Mitteilung erfuhr ich auf meinem Smartphone, dann schaltete ich TV an, um die Ereignisse in München zu erfahren.

Während Live-Sendung zappte ich abwechselnd diverse TV-Sender. Mit Untertitel gelesen, diesmal habe ich auf Phoenix mit meinen Augen auf die Gebärdensprachdolmetscherin zu blicken. Doch da sehe ich minutenlang 2 Bildschirme gleichzeitig, meine arme Augen. Ich meine, ich müßte auf Gebärdensprachdolmetscherin und auf Bildschirm von Tagesschau via Phoenix anschauen. Da bekam ich Augen wie ein Frosch.

Ich hab schon mehrere Sendungen mit Gebärdensprachdolmetscher/-in gesehen. Ok! Aber heute? Keine Chance, bei Konzentration auf diese das Geschehen am Bildschirm stundenlang mitzuverfolgen.

Mir ist es wurscht ob Gebärdensprachdolmetscher/in oder Untertitel, hauptsache ich kriege den Inhalt informativ mit, leider ist das selten der Fall, und wozu gibts das Internet. Da gibt´s zahlreiche Informationen darüber und oft informativer als Untertitel und Gebärdensprachdolmetscher/-in. Für etwa eine Stunde mit meinen Augen auf die Frau zu starren, ist schon echt anstrengend genug. Wenn ich das Mädel in der Ecke ignoriere, dafür verstehe ich nur noch Bahnhof! Dann zappte ich andere Sender um. Live-Untertitel löchrig wie Schweizer Käse! Egal, wie die Live-Untertitel im TV derzeit ist, sind mir deshalb mit Untertitel weitaus lieber. In sekundenschnelle gelesen hat man genügend Zeit, sich auf das übrige zu konzentrieren.

Via Facebook fordert ein Gehörloser (Namen wurde aus Datenschutzgründen unkenntlich gemacht):
phoenix_livegs
Er verlangt, dass man bei Situationen solche Dolmetschereinsätze im Live-TV besser organisieren können. Bitte was? Es gibt ein LiveStream-Angebot mit Live-Dolmetschung im Internet, wo hauptsächlich Firma Skarabee aus Köln beauftragt wird. Da verwundert man sich, warum man nicht andere Dolmetscherfirma einsetzen sollte. Einer sagte mir, Skarabee ist in Sachen Live-Dolmetscherung professioneller und erfahrener aufgestellt als die anderen Dolmetscher. Aha, professionell nennt man das? Selbst taube Gebärdendolmetscher Rafael-Evitan Grombelka gab via Facebook zu, wie die Gebärdensprachdolmetscherin bei Liveübertragung in zunehmender Länge nebelig wirkte. Professionell und erfahren nennt man das? Schön! Und wieso klagen viele Gehörlosen über die schlechte Live-Untertitelqualität im TV? Leider erlebt man sowas häufiger bei Gehörlosen: Gerne höhere Belastungen in Kauf nehmen für solche sinnlose Forderungen.

 

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#Tatort Totenstille (Saarbrücken)

Gestern haben einige Gäste (1 Schwerhörig und 1 Hörender) und ich in meiner Wohnung den Saarbrücker Tatort „Totenstille“ gesehen.

Ein Hörender ist seit Jahren Tatort-Fan und kennt sich alle Tatort-Schauspieler gut aus. Sein Fazit: „Bislang fand er nahezu noch keinen – Saarbrücker Tatort überzeugend und hatte für gestrige Tatort-Folge gehofft.

Irgendwie wurde er mit dem Jens Stellbrink (Striesow) nicht so richtig warm. Die Figur gefällt ihm überhaupt nicht, wenngleich er den Striesow sonst eigentlich immer gerne sah. Gestrige Tatort fand er Jens Stellbrink aufeinmal authentisch und nervig rüber, wie er sonst bisherige Saarbrücker-Episoden sonst so überdreht gesehen hat. Und ohnehin fand er die Idee, hier mit den Taubstummen mal etwas neues reinzubringen, ganz gut.“

Ein Schwerhöriger Bekannter von mir und ich beziehen nun die Fazit:

Fast alle Hörgeschädigten im Facebook überschlagen sich vor Begeisterung für diesen „gelungenen“ Tatort-Film, dabei fanden wir einige Szenen eigentlich peeeeeeeinlich!!!

Alle hörgeschädigte Schauspieler waren nicht gehörlos, nicht mal Benjamin Piwko oder Kassandra Wedel, die sind ja schwerhörig. Seine Rolle könnte übrigens von x-beliebigem Hörenden gespielt werden.

Was haben die Zuschauer noch erfahren? Natürlich, wie konnte ich das vergessen! Gehörlosen wollen nicht als „Taubstumm“ bezeichnet werden… aber die Gebärde für „Gehörlos“ heisst… ja, wie heisst die gleich wieder… führt man dabei nicht mit der Hand vom Ohr zum Mund? Also was nun? Man sollte vielleicht eine neue Gebärde erfinden, oder?

Ein Hörender hat mich gleich gefragt, warum sie nicht der Begriff „Taubstumm“ wissen wollen. O-Ton von ihm: „Ehrlich gesagt, bin ich etwas durcheinander. Sie haben nichts gesprochen, dabei sind sie doch stumm. Beim Verhör hat der Ben „unverständliche Gebärden“ ausgestossen, wo er mit Jens Stellbrink beim Verhör zoffte. Ich habe die Laute dabei nichts wahrgenommen. Er ist doch taubstumm, oder?“

Und das interessante ist, die Gebärdensprachdolmetscherin Kaiser (Mira-Esther Weischet) gebärdete die ganze Tatort perfekt und fliessend, eine echte Gebärdensprachdolmetscherin eben, während die anderen hörgeschädigte Schauspielern nicht ganz flüssig gebärdeten.

Die Umsetzung konnten wir dann aber nicht richtig vom Hocker, bzw. vom Sofa reißen.

Mit viel Wohlwollen können wir aber noch zu einer schwachen Durchschnittswertung durchringen. 5,5/10 Punkten.

 
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Verfasst von - 25. Januar 2016 in Allgemein

 

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Julia Probst und die Tatort-Lobbyarbeit

tatort_lobby
Quelle: Facebook – Thomas Mitterhuber

Habt Ihr genau gelesen? Julia Probst behauptet selbst, sie betreibt „die beste Lobbyarbeit und Fachberatung aller Zeiten“. Dank Tatort und Internet könnte sie problemlos 8 Millionen Zuschauern erreichen.

Erinnern wir mal zurück, damals hat Tatort (Folge 493 „Schützlinge“) auch gehörlose Schauspieler mitgewirkt. Ausgerechnet „Marcööö Liebdich“ mit seiner „ausgerutschen verstrickte“ Deaf-Synergy-Affäre damals. Unter Marco Lipski hatte im Frühjahr 2002 8,20 Millionen Zuschauer erreicht und zwar nicht jeder hatten damals Internetanschluss. Wie schaffte er das bloss? Eine beachtliche und beeindruckende Quote und das wo der Zeit die Anerkennung der DGS noch nicht anerkannt wurde. Eine Tatort-Sendung hat so hohe Einschaltquoten wie 50 Jahre „Sehen statt Hören“. Das nennt man hervorragende Lobbyarbeit von Marco Lipski. Betreibt „Sehen statt Hören“ schlechte Lobbyarbeit, obwohl Marco Lipski damals als Moderator tätig war? Dann wollen wir mal sehen, ob Bayrischer Rundfunk Julia Probst als Lobbymanagerin einstellen kann, wie sie „Sehen statt Hören“ alleine aus der Krise schaffen kann. Wünsche Julia Probst viel Erfolg!

Liebe Julia Probst, so einen Unsinn kann nur von dir kommen. Denk du mal darüber nach, bevor du ständig alles gedankenlos mit dem Mähdrescher niedermachen willst und allen wie ein Toter stillen kannst.

 
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Verfasst von - 30. Oktober 2015 in Gehörlosenkultur

 

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Jonas Straumann und Julia Probst, das Traumpaar!

jonas
(Fotoquelle: hearzone)
Technische Cochlea-Implantat Daten:
Marke: Jonas
Hersteller: Straumann
Erstzulassung: 1994
Schwergewicht: 1610g
Länge (über alles): 58cm
Beruf: arbeitet bei „Hear Wars“ als multidimensionalen Entertainer mit Audioverstärkung, verdient nur schweizer Käse und reinen Goldbarren
Hörstatus: CI-Hardcore-Träger
Probst Julia
(Fotoquelle: Piratenpartei BW)
Technische Cochlea-Implantat Daten:
Marke: Julia
Hersteller: Probst
Baujahr: 1981
Leergewicht: 69 g
Breite (über alles): 34cm
Beruf: Hobby-Denunziantin, Sprachpolizistin, Twitter-Kampflesbe aus Frustration
Hörstatus: ehemalige CI-Trägerin, inzwischen taubstumm geworden

Jonas Straumann und Julia Probst ein wahres Traumpaar in der Hörbehind…äh nein Gehörlo, moment wie heisst das eigentlich korrekt, also doch CI-Kultur, aber bei solchen Themen reagiert die gesamte KaputteOhren-Gesellschaft immer sensibler auf dieses schlimme Thema. Schlagaustausch nur im Internet? Schlagfertig wie im soziale Netzwerken?

Mit ein wenig Phantasie und einem Schuss Inspiration lässt sich womöglich die Ideallösung für die Frontfrau basteln. Es gibt aber Mittel und Wege die Situation für sie erträglich zu gestalten. Sie muss es dann nur noch wollen. Aus unserer Sicht wäre dies eine alsbaldige Heirat mit Jonas Straumann.Darüber hinaus ist sichergestellt, dass es eine absolute „Liebesheirat“ werden würde. Wer wollte das nicht glauben? Doch, gerade die letzten Ereignisse rund um Julia belegen es doch eindeutig. Beide lieben das CI über alles. Julia wird damit auch versöhnende Signale an die inzwischen arg verpönte Gehörlosen-Gesellschaft senden, in der sie bislang als unbelehrbare Kampflesbe gilt. Späte Einsichten sind immer besonders schön und lassen einen Menschen weicher und menschlicher erscheinen.

Jonas ist gut und gerne fünfzehn Jahre jünger, ein vertretbarer Altersunterschied. Für Jonas ist es, mit Hilfe seines „multidimensionalen“ Hear Wars-Konzerns, eine Kleinigkeit, dass angeschlagene Bild in der Hörbehi, tschuldige Gehör, sorry nochmals CI-Gesellschaft in der Öffentlichkeit wieder korrekt aufzupolieren und das Images der wunderlichen Frau weiter aufrecht zu halten. Beide haben inzwischen die nötige körperliche Reife erlangt einen solchen Schritt zu vollziehen. Aber auch bei der geistigen Reife gibt es einen absoluten Gleichstand zu verzeichnen, denn sonst wären ja beide nicht in den jeweiligen misslichen Situationen, in denen sie aktuell gerade stecken.

 
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Verfasst von - 11. August 2015 in Allgemein

 

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Spende nur für Reiche

Fast hätte Deutscher Gehörlosen-Bund nach vielen Jahren des schleichenden Niederganges Insolvenz in Krankfurt heimlich angemeldet und doch somit entgeht DGB der Krankfurter Intensivstation. Inzwischen befindet sich DGB zur Zeit im Krankfurter Krankenzimmer und darf von dort aus weiterhin behandelt werden. Die bereits 1927 gegründete Verband hatte sich schon früh auf den Weiterentwicklung der Deutschen Gebärdensprache und komplette Abschaffung der Oralmethode spezialisiert.

Die geforderte Beteiligung der Spender DGB-Rettung sorgte bundesweit für Aufregung. Selbst alle großzügige Spender seine paar hartverdienten Kröten – Sie wissen ja, in den grausamen Zeiten der digitalen Medien verdienen vielen als Normal- und Geringverdiener oder Arbeitslose hauptsächlich Mitleid – sind auch schließlich in höchster Gefahr.

„Wir dachten, es geht immer weiter aufwärts“, erklärte der Präsident Hartmut Adler gegenüber dem „Silent Writer“. „Mein Vater Hartmut Adler Senior –  Gott habe ihn selig – hat immer gesagt: ‚Die gehörlose Menschen wollen tolle Gebärdensprache auf der ganze Welt zeigen, damit auch alle Hörenden berherrschen können und nicht immer auf die Dolmetscher/-in anweisen müssen, die leider viel kostet.“

Bis 2014 dauerte der Erfolg an. Doch mit dem Beginn des Internetzeitalters und der Umstellung auf Computer ging es kontinuierlich spürbar bergab und das zum zweiten Mal nach 2001 am Rande der Pleite. „Es begann damit, dass unsere gehörlose Bürger nicht mehr auf E-Mails und Kommentare im Internet reagiert haben, weil sie nicht lesen können und mehrmals persönliche Treffen verzichten musste was vor dem Internetzeitalter nicht der Fall war, führte sein Verbandskollege Ralle Raue aus. „Egal, ob wir im Betreff von „Gebärdensprache oder DGS oder LBG oder LUG oder ASL oder ISL“ sprachen, wir erhielten keine Antworten mehr.“

Auch die Umstellung von teueren klassischen persönliche Oral-Gespräche auf billige Internetkommunikation konnte die Verluste nicht abfedern. „Im Gegenteil“, so Hartmut Adler. „Man könnte fast glauben, unsere gebärdensprachkompetente und lesefaule Bürger ignorieren uns oder die E-Mails wandern direkt in den Papierkorb oder zahlreiche Kommentaren in Textform werden häufig übersehen.“

Das einzige, was Deutscher Gehörlosen-Bund jetzt noch vor einer kompletten Auflösung retten könnte, wäre ein Wunder – und tatsächlich, heute morgen soll sich gebärdensprachinteressierter Bill Gates gemeldet und das Präsidium ein lukratives Geschäft vorgeschlagen haben.

In Krisenzeiten darf sich eine Führungskraft auch unorthodoxer Methoden bedienen. Aber erfolgreich sollten sie schon sein.

 
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Verfasst von - 1. November 2014 in Gebärdensprache

 

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Ich höre auf zu bloggen

Ich blogge jetzt seit genau 3 1/2 Jahren. So richtig aktiv seit drei Jahren. Es war vor ein paar Monaten absehbar, ob ich mit dem bloggen aufhören sollte oder nicht. Bloggen habe ich gemocht. Und hier und woanders so irre lustige und irgendwelche charakterartige Menschen diskutieren dürfen. Die Resonanz in den letzten 3 1/2 Jahren war absolut EPISCH und EREIGNISREICH! Besonders werden die Blogthemen wie Deaf-SynergyAugenschmausende ZDFinfo “Log-in” und Demo in Berlin  unvergessen bleiben, was ich alles in meinem Augen hautnah erlebt bzw. mitbekommen habe.

Was glaubt Ihr eigentlich, welche Blogthema meistgelesen ist? Nun stelle ich hier die TOP-3 Themen vor:

1. Erfahrungsberichte über Synergy und Synergy – Warnung gemeinsam über 45.000 Aufrufen.
2. Augenschmausende ZDFinfo “Log-in” mit 12.000 Aufrufen auf Platz 2
3. Taubstummen-Gebärden mit 4.000 Aufrufen auf Platz 3 *taubstumm sein ist doch sexy* 🙂

So, nun möchte ich mich meine „Blog-Karriere“ endgültig verabschieden. Warum ich aufhöre?
Es gibt Gründe, warum man überhaupt bloggen sollte. Ich nenne hier solche Gründe, was mir im Internet so auffällt.

  1. Geld verdienst du nichts oder kaum.
  2. Es gibt so viele Blogs von Hörgeschädigten (siehe: http://www.gehoerlosblog.de/blogs), deiner ist schon mindestens einer zu viel. Erinnert mich genauso wie an Facebook, wo viele Gruppen nur zum Spaß gegründet werden Und dann gibt es da noch diese völlig sinnlosen oder oft doppelte Themeninhalte im Facebook-Gruppen. Wer liest da alle schon mit?!?
  3. Mein Schreibstil ist zu unangenehm, sehr kritisch, zu reißerisch oder zu dumm. Keine Ahnung, ich verdiene ja eh nichts für solche Schreibweise!
  4. Einige aufsehenerregende Themen meines Blogs kennt in 6 Monaten vielleicht keiner mehr oder schon vergessen.
  5. Mein Boss hat mich schon auf dem Kicker, da ich nur noch auf meinem Blog surfe.
  6. Alle meine Bekannte sind der Meinung, dass ich ein online Tagebuch schreibe und andere wichtige Sachen vernachlässige.
  7. Je mehr ich blogge, desto verliere ich meine Motiviation. Deshalb hebe ich mir meine Motivation lieber woanders auf.

Und ja, es gibt auch noch die Blogthemen, die ich brisante Hintergrundinformation erhalten habe/hatte und eigentlich einiges veröffentlichen wollte, was es leider sogar bislang unveröffentlicht von den tatsächlichen Geschehnissen geblieben sind.

Was mache ich mit meinem Blog jetzt?

Ich habe nicht vor, meinem Blog aufzulösen.

Still.

Die kommt ins Blog-Museum! Schön eingerahmt! 🙂

Danke, liebe Interessenten für das Lesen der vielen, vielen Blog-Artikel, die in in den letzten 3 1/2 Jahren hier erschienen sind, und für die zahlreichen Kommentare. Und auch mein herzlichen Dank geht an mein kleines Blogteam, die mir einige Anregungen, Tipps und Hinweise gab.

 
4 Kommentare

Verfasst von - 16. Januar 2014 in Allgemein

 

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Interview mit den Box-Experten Dr. Viktor Klatschko und Dr. Waldemar Klatschko, durchgeführt von Frau Dr. Putinova.

Frau Dr. Putinova: Herr Klatschko, was sagen Sie zu der Herausforderung? (Boxkampf zwischen Erschreibtnov und Augenfellova)

Viktor Klatschko: Das errrinnerrrt mich nurrr an Marrrx.

Waldemar Klatschko: Marrrx? Brrruderrr, du bist verrrückt! Lenin ist rrrichtig!

Frau Dr. Putinova: Wie bitte?

Viktor Klatschko: Brrruder, was sagst du da? Pass auf, oderrr ich zeige es dirrr!

Waldemar Klatschko: Na komm schon! Ich haue dirrr den Doktorrr weg!

Frau Dr. Putinova: Hört auf! Seid ihr aber kindisch! Haut euch woanders, hier ist jetzt ein ernstes Thema dran!

Viktor Klatschko: FRAAASSSS!

Waldemar Klatschko: Selberrr Dummkopf!

Frau Dr. Putinova: Sie beide haben auch gegen Erschreibtnov gekämpft.

Viktor Klatschko: Ja, errr hat meinen Titel gewonnen.

Waldemar Klatschko: Nein, meinen.

Frau Dr. Putinova: Was für einen Titel? WC?

Waldemar Klatschko: Viktorrrs Doktorrrtitel.

Viktor Klatschko: Schnauze!

Waldemar Klatschko: Selberrr Schnauze!

Frau Dr. Putinova: Welche Chancen hat Erschreibtnov beim Kampf gegen Augenfellova?

Viktor Klatschko: Keine.

Waldemar Klatschko: Errr schlägt nämlich keine Frrrauen.

Viktor Klatschko: Augenfellova ist eine Frrrau?

Frau Dr. Putinova: Falls es zu einem Kampf kommt: Wem drückt Ihr die Daumen?

Viktor Klatschko: Ähhh, Erschreibtnov, natürrrlich.

Waldemar Klatschko: Marrrx.

Frau Dr. Putinova: Danke für das Interview.

 
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Verfasst von - 3. Januar 2014 in Interview

 

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Kurioseste Tweet #gehörlos #untertitel

Kurios, aber wahr: Daniel Büter, der Geschäftsführer des Landesverbandes der Gehörlosen Baden-Württemberg, meint dass er ohne Untertitel im Fernsehen sehr schade findet und kann aufgrund seiner Gehörlosigkeit im Fernsehen alles befolgen.

Edit am 29.12.2013:

In diesem Sinne meinte er wirklich: „Ich kann NICHT richtig befolgen, da ich gehörlos bin.“

 
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Verfasst von - 28. Dezember 2013 in Untertitel

 

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Spendenaffäre

Endlich: Karl Gehörmeyer verhaftet

Der Vereinsvorsitzende Karl Gehörmeyer (Foto unten) hatte jahrelang Spendengelder von einem Fernsehsender erhalten. Als Gegenleistung erwartete der Sender, dass Herr Gehörmeyer alle Aktionen für mehr Untertitel unterdrückte. Doch die Hoffnung, dass jetzt mehr Sendungen untertitelt werden, scheinen sehr gering zu sein. Denn Herr Gehörmeyer und sein Verein dürften nicht die einzigen sein, die geschmiert wurden. Wie erwartet, dementieren Sender und Vereine diesen Bericht.

affaereIn Spendierhosen: Herr Gehörmeyer

 
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Verfasst von - 16. Dezember 2013 in Untertitel, Witze

 

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