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Archiv für den Monat Juli 2011

(USA) New York Times – Umstrittene Debatte aufgrund der Staatsverschuldung

New York Times veröffentlichten einen hochbrisanten Artikel (2 Seiten) über die umstrittene Kürzungsmethode aufgrund der nahezu hoffnungslosen Staatsverschuldung in den USA. Und auch welches die fortschreitende Technik (sprich: Cochlea Implantat) auf die Gebärdensprache Einfluss nimmt, was sehr speziell für amerikanischen Gehörlosenschulen hart betreffen könnte und es günstiger wäre, gehörlose Schüler nur noch an amerikanischen Regelschulen zu schicken.

New York Times – Among Twists in Budget Woes, Tensions Over Teaching the Deaf

Wenn man sich aus dem Forum NY-Times Comments zu diesem Thema herausliest, liefern sich zwischen den beiden Lagern sich zu diesem Thema eine kontroverse Debatte. Nun ja!

So, nun können wir ruhig im amerikanischen Kino auf die Sitzplätzen setzen und können gemütlich am 2. August 2011 den Showdown-Film aus Washington zuschauen! Popcorn und Coca-Cola nicht vergessen!

 
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Verfasst von - 28. Juli 2011 in Politik

 

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DGS per Gesetz anerkannt. Gutes oder schlechtes Deutsch?

In Deutschland wird die Deutsche Gebärdensprache (DGS) in mehreren Gesetzen ausdrücklich genannt und die nationale Gebärdensprache offiziell als eigenständige Sprache anerkannt ist. Gut! Der gehörlosen Personen ist traditionell bekannt nicht so gut in Deutsch. Aber zwei Dinge sind entscheidend. Schlechtes Deutsch in Schreibschrift, oder Schreibschrift mit DGS-Syntax, die falsch erscheint, es aber nicht ist??? Vielleicht sollte man so tolerant sein, da die DGS ja anerkannt ist, auch dessen Sprache anzuerkennen und auch da die entsprechenden Maßnahmen zu ergreifen? Wenn dies zukünftig tatsächlich geschieht, ist für eine Gesellschaft, welche in Akademiker und Tohuwaboaner aufgeteilt wird, ist es fast nicht anders möglich, als eine *?§#kratie zu führen. Was meint Ihr dazu?

 

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USA, Gallaudet und Vergleich zu Deutschland

Wir haben gerade gesehen, wie erschreckend hoch die Arbeitslosigkeit für hörgeschädigten Menschen in den USA ist. Jetzt machen wir ein Fokus auf Gallaudet University in Washington D.C.

Die Gallaudet University in Washington, D.C. ist die erste Universität für gehörlose und schwerhörige Studenten und die einzige, die ihr gesamtes Programm und sämtliche Leistungen speziell auf diese Studenten angepasst hat.

Gut, schauen wir mal genauer hin, was Gallaudet alles zu bieten hat und welche Auswirkungen in den USA geben könnte und vergleichen wir mal hier in Deutschland. Das Hauptproblem von Gallaudet in Washington ist der Fokus auf die Gebärdensprache. Natürlich hilft dies den Leuten, die komplett/fast gehörlos sind und sonst nur sehr schwer kommunzieren könnten. Allerdings werden die Studenten eher schlecht als recht auf ein späteres Arbeitsleben unter Hörenden vorbereitet. Das heisst die Studenten haben sicher eine schön heimelige Studienzeit in der sie wenig Probleme haben werden dann aber spätestens zum Eintritt ins Berufsleben unvorbereitet ins kalte Wasser geschmissen. Und ich kann mir vorstellen, dass dieses Wasser für Gallaudet-Studenten, die ihr ganzes Studium so isoliert unter sich waren, ganz besonders kalt sein kann.
Ich würde nicht sagen, dass es eine reine gehörlosen/hörgeschädigten Uni in Deutschland geben sollte. Meiner Meinung nach reicht es vielmehr aus, wenn sich die Betroffenen auf bestimmte Unis in Deutschland konzentrieren solange ihre Studienwahl dies zulässt. Dadurch ergeben sich ja schon Synergie-Effekte (nicht zu verwechseln mit Deaf-Synergy *augenzwinker*) mehr Studenten mit den selben Problemen haben eine stärkere Stimme und werden von der Uni eher gehört dadurch ist an solchen Unis die Durchsetzung gewisser Hilfestellungen sicherlich besser durchzusetzen. Und dafür müssen die Studenten trotz allem erst mal kämpfen, genau dies ist dann aber auch eine realistische Vorbereitung auf die spätere Zeit nach dem Studium. Dort wird einem nämlich mit Sicherheit auch nicht viel geschenkt. Schaut man sich mal Unis wie zum Beispiel Köln oder Berlin oder irgendwo an, wo ja sehr viele von uns sind, so könnte man sich doch vorstellen, dass die dortigen Schwerhörigen sich zu einer Interessengemeinschaft zusammenschließen, um eine besser Integration einzufordern.

 

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Hörgeschädigten Arbeitslosigkeit in den USA

Von einem Leser bekam ich per e-Mail den Hinweis, wie die Arbeitslosigkeit für hörgeschädigten Gesellschaft in den USA aussähen. Hier:

Sprache/Language: (ASL=American Sign Language)

In den USA lag aus dem Jahr 2008 die Arbeitslosenquote zwischen durchschnittlich 4-6%, aber in der hörgeschädigten Gesellschaft sind die Zahlen deutlich höher. Ist genauso wie in Deutschland, zur Erinnerung Arbeitslosigkeit in Deutschland.

Wer behauptet, dort ist man Deutschland um einige Jahre, wenn nicht Jahrzehnte voraus, allerdings zu behaupten, dass viele dort ASL beherrschen würden, barrierefreie Leben, bessere Bildung verfügt und die Kommunikation kein Problem darstellt ist schlichtweg falsch. Fakt ist, es funktioniert nur in Washington D.C. ganz gut, oder in Teilen von New York oder in San Francisco. Restliche Amerika glänzt nicht alles Gold.

 

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Blog-Gedanken: Integrative Beschulung

Taubenschlag – Dolmis in der Regelschule

Dort habe ich zwar meine Kommentare hinterlassen und mit „meinAugenschmaus“ Diskussionen geführt. Nun tauchen die Gedanken bei mir auf, was mir irgendwo im Internet aufgefallen ist und ich kürzlich im GL-Cafe solche Diskussionen entdeckt habe.

Soweit ich aus dem Forum verstanden habe, vertritt der Deutsche Gehörlosen-Bund die Ansicht, dass die Gehörlosenschulen erhalten bleiben müssen/sollte. Im Prinzip keine schlechte Grundhaltung, dennoch sollte dringend in den Gehörlosenschulen eine Reform stattfinden. Die erlangte Gebärdensprachkompetenz lässt mehr als oft zu wünschen übrig und ebenfalls der Unterrichtsstoff. Das Niveau ist meine Beobachtung und Erfahrung an meisten Schwerhörigen- und Gehörlosenschulen sehr unterschiedlich bzw. gravierend, dass die Kinder und Jugendlichen zwar nach dem deutschen Gesetz beschult wurden, doch bei Entlassung kaum eine Chancengleichheit in der Berufswelt bestehen. Dabei ist es das, woran eine Schule einen heranführen sollte und nicht nur Wissen vermitteln, dass man gerade so überlebt. Ebenfalls bleibt leider sehr oft die Schreibkompetenz auf der Strecke. Wenn man mit unterschiedlichen Schwerhörigen und Gehörlosen schriftlich kommuniziert (Chat, Email, Foren, etc.) ist oft eine starke Schreibschwäche zu erkennen. Sollte man nicht so beschulen, den Kindern und Jugendlichen klarmachen, ähnlich wie bei einer Fremdsprache, dass es zwei unterschiedliche Syntaxen gibt? Dabei geht es ja nicht nur um das Schreiben der deutschen Sprache, sondern auch des Lesens und des Verstehens. Wie sollen Gehörlose Informationen, z.B. beim Lippenablesen aufnehmen, wenn diese die Differenzierung nicht erkennt und die Information nicht versteht? Klar, wir Gehörlose nutzen ebenfalls in der Gebärdensprache Mundbilder, doch sind diese an die Gebärdensprache angepasst. Aber es geht ja auch, besonders später darum, Informationen aus Printmedien oder Untertitel von Fernsehsendungen korrekt zu lesen UND zu verstehen.

Ebenfalls komisch kam mir das Statement durch des Psychologen vor. So meinte er, dass durch das Beschulen in einer Regelschule ihr der „Zusammenhalt“ und die Identität zur Gehörlosigkeit fehlen könnte.

Einerseits vielleicht verständlich, doch anderseits auch antiquiert. Warum antiquiert? Ich sehe oft, dass viele Gehörlose aus den Unterdrückungen gelernt haben und mittlerweile sich im Aufbruch befinden und akzeptiert werden wollen. Der Wunsch, zu studieren bei vielen mittlerweile vorhanden ist und hier auch Schrittweise die Rechte eingefordert werden.

Fakt ist aber auch, ist hörgeschädigte Regelschüler (inbesondere Gymnasium und Realschule) gleichaltrigen Schülern der Sonderschule weit überlegen und wäre in ihrer Klasse die einzige bzw. einige Gehörlose und würde demnach auch hier nicht in  ihrer Muttersprache mit ihren Mitschüler/-innen kommunizieren, und auch so nicht unterrichtet werden können. Er/sie ist in einer Sonderschule völlig fehl am Platz und würde deutliche Einbußen beim Wissenserwerb erleiden.

Am Ende müssen wir doch eh mit Hörenden in unserer Gesellschaft auskommen, uns verstehen. Warum also in der Schule eine Art Ghetto-Denken anerziehen? Die Identität kommt mit dem Heranwachsen von alleine. Als Gehörloser/taubheit grenzend Schwerhöriger steckt man ja selber in dem Prozess drin. Man ist ja nicht vollkommen verblödet und bekommt schließlich mit, dass man „Anders“ ist als andere. Wenn man also durch die Eltern entsprechend gefördert wird und auch der Kontakt zu anderen Gehörlosen nicht unterbunden wird, ist da eigentlich kein Problem zu erwarten. Und wo ist das Problem, wenn man auch hörende Freunde hat, die ebenso Spaß am Gebärden hat, wie jedes Kind neugierig ist, etwas Neues zu erlernen.

 

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Telefoninterview

Anrufer: Guten Tach! Mein Name tut nichts zur Sache, ich habe da etwas gelesen….

hewritesilent:
Komischer Name: Tutnichts zur Sache!

Anrufer:
Ja, das interessiert nich! Wissen Sie was? Sie sind ein ganz großer Nestbeschmutzer! Sie können nur froh sein, daß ich weiter weg wohne, sonst könnten Sie was erleben! So was da reinschreiben! Wie können Sie so was machen? So was gegen den keulenschwingender Zeitgenosse! So diffamarieren! Das gibs doch garnich! Was bilden Sie sich eigentlich ein, wer Sie sind?

hewritesilent:
Wir diffamarieren, wen wir wollen!

Anrufer:
Ja, das glaube ich auch! Wissen Sie was? Sie gehören gar nich hier nach Deutschland, Sie sollte man auswandern!

hewritesilent:
Wohin?

Anrufer:
Ja, wohin, das möchte ich Ihnen lieber nich sagen! Das ist eine bodenlose Frechheit, wie Sie sich benehmen! Sie beschmutzen das Nest. Sie niveauloser Schmierfinken gehören (unverständlich)!

hewritesilent:
Wie bitte?

Anrufer: Sie niveauloser Schmierfinken! Dankeschön.

hewritesilent: Hallo?

Anrufer:
(verwirrt) Hallo?

hewritesilent:
Hallo!

Anrufer:
Ja?

hewritesilent: Wir wollten Sie mal anrufen, wegen dieser Sachen in der Columbidaeschläger.

Anrufer:
Ah ja, natürlisch! Ja ich finde das sehr hundegemein. Ich bin schon älter, aber eines kann ich Ihnen sagen: Der Tschornalismus is auch nicht mehr das, was er mal war. Es gibt so viele Probleme auf der Welt, die man aufgreifen könnte und die vielleicht auch den Menschen bewegt! Aber so was, ich weiß es nicht. Das ist nicht richtig.

hewritesilent:
Aber Politik, Wirtschaft, Fußball usw. bewegt die Menschen doch auch. Auf Wiederhören!

Anrufer:
Ja, aber das war ein ganz grober Spaß. Aber sicher, das war ein sehr gro…….. *aufgelegt tüüüüüt tüüüüüüt*

 
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Verfasst von - 7. Juli 2011 in Interview, Witze

 

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MLM-Welt

Die Argumentation ist allerdings typisch MLM/NM verblendet, es geht um einen Scheinbeweis, daß MLM nichts mit dem ach-so-unseriösen Schneeballsystemen zu tun habe.

Viele 100.000ende von Nebenverdienstsuchenden wurden in den letzten 20-30 Jahren um ihre Zeit und ihr Geld geprellt. Man NENNT das dann doch im Volksmund Pyramiden- und Schneeballsysteme, auch wenn die juristische Definition der Begriffe leicht abweicht, gerade Schneeballsystem ist juristisch sehr sehr eng definiert.

Anderes Beispiel: Ein Zuhälter ist nach juristischer Definition jemand, der gerichtlich VERURTEILT wurde, weil er Geld von Prostituierten genommen hat und diese eventuell bedroht hat. Ohne Verurteilung kann man das jahrelang machen, ohne daß man ein Zuhälter ist, aus Sicht der Justiz. Ein nicht wegen Betrug verurteiltes MLM-System kann also jahrelang agieren, ohne daß es ein Schneeballsystem ist…

Die Zielgruppe von MLM sind „geschäftsungewohnte Nebenverdienstsuchende, die nicht in der Lage sind zu verkaufen, auch nicht nach einer Schulung“, die nach dem Einstieg in MLM bald zur Gruppe „von MLM enttäuschte und (in ihren Wünsche) betrogene, dauerinaktive und lernresitente MLM-Schäfchen“ gehören, die das MLM-Konsumentennetzwerk bilden.“

Die Verkaufsschulung bei MLM ist meist so dürftig, der MLM-Upliner denkt ja schon dran wie er den nächsten Nebenverdienstsuchenden zum Einstieg foppen kann, da wird dann auch nix draus.

Es ist doch schon immer gewesen, weil Du keine Kunden findest. Weil Du keine Dummen findest, die nach Dir einsteigen bist Du dann nicht selber dumm gewesen, weil Du bist ja eingestiegen, weil es doch so einfach sei, Dritte zum Einsteigen zu bewegen ?

Kurz und gut, „MLM ist ein Verbrechen“. Wie der Taubenschlag schon schrieb und gewarnt hat: BLOSS NICHT UNTERSCHREIBEN!

Wer die PDF-Dateien, die wir interessanterweise per-eMail bekommen haben, könnt Ihr uns ruhig per e-Mail anfordern!

Und nebenbei gibt es eine Liste über MLM/NM-Unternehmen: Unternehmensliste Network Marketing

Zur Erinnerung:
Synergy Warnung
Taubenschlag „Boooom, du Müüüüülll“
Erfahrungsberichte über Synergy
Wahrheit oder Lüge?

 
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Verfasst von - 1. Juli 2011 in Allgemein

 

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