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Archiv für den Monat Oktober 2013

Wer baute die größte Barriere? #inklusion

Tweet des Jahres! 😉

Dies geschah vor allem dank dem weltberühmtesten Oralisten Alexander Graham Bell, der eine gehörlose Frau und einer schwerhörigen Mutter sowie Ehemann eines Spätertaubten hatte, war Taubstummenlehrer und Erfinder des „gehörlosenfeindlichen“ Telefons. Und jetzt stellt sich die Frage, wer baute tatsächlich die größte Barriere? Die Oralisten oder die Gehörlosen?

Hier mal ein Themenvergleich: Gibt es Barriere in der gehörlosen Gesellschaft?

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Überforderte DGB-Präsidum: Die Beinahe-Insolvenz des Deutscher Gehörlosen-Bundes

Chaotische Buchführung und eine Insolvenz kam zum Thema, die nicht sein durfte: Die Geschichte des Deutschen Gehörlosen-Bundes bis zur Beinahe-Pleite Oktober 2013 ist eine Geschichte der ständigen Überforderung.

Glaubt man Rudi Sailer und sein Team, dann war er es, der die Notbremse zog, als der Deutscher Gehörlosen-Bund mit hoher Geschwindigkeit auf die Insolvenz zuraste, wo er sein Weckruf in der Videobotschaft „versteckte Werbung“ im Sommer 2013 auslöste.

Viele Mitglieder der Gehörlosen-Verbände und Fördermitglieder haben das wahre Drama erst nach dem Verbandstag begonnen und erfuhren erstmals das Ausmaß unserer Überschuldung. Selbst Berlins gehörlose Bezirksabgeordneter Martin Zierold (DIE Grüne), der selbst im DGB-Präsidium neugewählt werden sollte und leider für 1 Jahr warten musste, teilte über Facebook mit: „Wir fühlen Bauchschmerzen wegen Finanz…“

Angeblich sollte das Team von DGB laut Kommentare via Facebook während der prunkvolle Gehörlosen-Kulturtage in Erfurt erhebliche finanzielle Einbußen heruntergewirtschaftet haben. Der Fall ist ein Lehrstück der Überforderung, die nicht selten eintritt, wenn ehrenamtlich geführte Präsidium zu einem Wirtschaftsunternehmen machen. Das zeigt deutlich, welche wunde Seite Deutscher Gehörlosen-Bund hat, wie die notorisch unterbesetzte deutsche Steuerfahndung hat auch das Präsidium zu wenig Personal, um alles ordentliche Finanzen zu kontrollieren.

 
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Verfasst von - 27. Oktober 2013 in Gehörlosenkultur

 

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Wird Mario Götze immer „fetter“? #untertitel

götze_ut(Bildquelle: Screenshot)

Wieder sind vielen Gehörlosen via Facebook sauer über die schlechte Untertitel-Qualität, die ständig immer dümmliches „Gehörlosen-Deutsch“ bekommen und wollen offensichtlich kein Humor verstehen.

Laut Untertitel (siehe Screenshot oben) sorgte ein ganz harmloser Fehler überall Schlagzeilen:
„Ich fühle mich wohl und werde immer fitter“ ein amüsanter Fehler. Aus „fitter“ wurde „fetter“.

„Silent Writer“ hat die Ursache genauer hingeschaut, woran die Ursache sein könnte.

Fehler in einer Live-Untertitelung? Möglicherweise nein, da mittlerweile Programme die Stimmen automatisch „niederschreiben“. Dass es da ab und an zu Fehlern kommt ist klar, besonders wenn Worte ähnlich klingen.

Oder wenn man mit Zehnfingersystem schreibt, sind die beiden Buchstaben sehr ähnlich. Ein Blick auf die Computertastatur verratet, dass dies kaum ein Tippfehler ist, da die Buchstaben ‚E‘ und ‚I‘ ziemlich weit auseinander liegen. Für E fährst du den linken Mittelfinger aus, für I den rechten. Ob da ein BVB-Fan am Werk war, der sich für Götzes Abgang rächen wollte, bleibt ein Geheimnis. Mittelfinger ist Mittelfinger! 🙂

Dennoch, es wird befürchtet ob diese Art von deutsche Untertitel-Diktatur durch die Gehörlosen irgendwann ein Ende haben wird…

Dann verschwindet auch völlig unnötige und sehr kostenintensive Ausstattung wie Farbuntertitel und Erklärungen. Alles müssen fehlerfrei und perfekt sein. Wozu muss man denn wissen, dass gerade „die Wellen rauschen“ oder „der Regen prasselt“ im Stadion passiert, hmmm? Alles Quark! Im Ausland gibts sowas gar nicht, da wird ganz normal untertitelt, s/w und ohne Schnickschnacks…

 
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Verfasst von - 26. Oktober 2013 in Untertitel

 

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Blutegel gegen Ohrensausen

Eine besondere Art von Heilung verspricht das Klinikum für Naturheilwesen: Bei Patienten, die unter Ohrensausen oder Hörsturz leiden, werden Blutegel angesetzt. Die nur einige Zentimeter großen Viecher krallen sich an der Haut fest und nuckeln dem Körper einige Milliliter Blut weg. Das Gute an der Beißattacke ist, dass dabei der Blutfluß beim Patienten angekurbelt wird.

Die Blutegel injizieren während der blutigen Mahlzeit Abwehrstoffe in den Körper, die das Immunsystem anregen. Dieses ungewöhnliche Heilverfahren soll das Cortison ersetzen und nicht schmerzhaft sein. Guten Appetit.

 
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Verfasst von - 25. Oktober 2013 in Allgemein

 

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Löst Deaflympics auf? #inklusion

Im Zuge der weltweiten Inklusion will der Paralympics-Präsident Sir Philips Craven offenbar gehörlosen Sportler/-innen im Jahr 2020 bei den Paralympics in Tokio/Japan aufnehmen.

Schon allein wegen dieser Zitat „“It is an objective to get some events for deaf athletes into the Paralympics,” von Paralympics-Präsident Sir Philip Craven löste weltweit unter gehörlose Sportfunktionäre riesige Unruhe aus und dies könnte ein Zeichen sein, ob Deaflympics eines Tages auflöst.

ICDS-Präsident Valeriy Ruhkledev dementierte dies natürlich. Kurze Zeit später entschuldigte sich und erklärte Sir Philip Carven, er sei falsch zitiert worden. Offenbar wird gemunkelt wenn einer von Paralmypics-Präsident selbst ertaubt, bzw. sein Gehör stark nachlässt, und er verzweifelt vor seiner heißgeliebten Paralympics-Posten aber verstummten Glotze sitzt und daran denkt irgendwas fehlt was, wird sich vielleicht etwas ändern, wenn er doch Deaflympics auf eigene Faust ohne Einverständnis des ICSD-Präsident Valery Rukhledev aufnimmt.

Eins steht es fest: Gehörlosen werden nie bei den Paralympics mitmachen und wollen ja auch nichts als Behindert angesehen werden. Arnold Schwarzenegger sagte einmal: „Euch Gehörlosen geht es zu gut!“

http://www.paralympic.org/news/ipc-statement-regarding-deaf-sports-and-paralympic-games

 
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Verfasst von - 19. Oktober 2013 in Sport - Deaflympics

 

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Klaut Andreas Costrau meine Idee? #gebärdensprache

Wie vielleicht an meinem Beitrag „Müssen Gebärdensprachdolmetscher teuer sein?“ zu erinnern ist, entstehen in meinem Kopf jeden Tag irgendwelche super Ideen, was man im Internet noch so alles machen könnte. Ich laufe jetzt mal Gefahr, dass jemand anderes meine Ideen umsetzt und Andreas Costrau veröffentliche nun auf Youtube ähnliche Idee, wie man menschlich und preislich umgehen kann. Ich habe genug davon – außerdem ist meine Idee alleine noch nicht viel Wert. Also, klauen erlaubt. Und los hier auf Youtube-Beitrag von Andreas Costrau:

 

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Studie: Augenschmausende Gezwitscher im Internet

Wir haben gesehen, wie augenschmausende Gezwitscher in wenigen Tagen, dank öffentlichkeitswirksame eines Artikels bei SPON von etwa 10.000 auf 25.000 Follower gestiegen war. Seitdem lässt sich ein kontinuierlicher.Rückgang feststellen und verlor zeitweise sogar 2.000 Follower (Rückgang auf 23.000 Follower). Trotz hohe Followerzahl muss man nicht ernstnehmen, weil man die Tweets nicht in der eigenen Timeline auftauchen oder oft übersehen. Einer neuen Studie zufolge wird augenschmausende Gezwitscher im Internet immer schlechter. Grund seien die Augen, die sie machten und schmausten.

Gezwitschereien sind demnach solche Twitterer/-innen, denen morgens bis abends nicht viel einfällt und die deshalb aus einer kreativer Notlage heraus irgendeinen Schwachsinn schreiben, nur um irgendetwas veröffentlichen zu können. Dies ist das Ergebnis einer Studie, die sich augenschmausende Gezwitscher dieser Zeilen ausgedacht hat, weil sie eine Ausrede für seine eigene Unfähigkeit brauchte.

Häufig ist es den selbsternannten Gezwitschern egal, was sie da schreiben. Hauptsache sei, die ihrer Meinung nach Leser/-innen kriegen täglich etwas geliefert. Wichtig ist nämlich nicht und das wissen viele Konsumenten gar nicht – dass möglichst unterhaltsame Texte verfasst werden, die sich satirisch und zugespitzt mit dem Zustand der Welt auseinandersetzen, sondern dass viele Menschen sich den Tweet ansehen und dabei die Klickzahlen und Retweets der entsprechenden Seite in die Höhe treiben. Die Qualität der Gezwitscher bleibt dabei auf der Strecke und vergrault einen Teil der intelligenten Leserschaft. Kein Wunder, jedesmal wenn sie ausrastet oder nicht zufrieden ist, und schon hat sie dann Follower verloren. Uns überrascht es nicht, warum sie zur Zeit 24.000 Follower hat, mal gewinnt sie zusätzliche Follower und mal verliert sie.

Mittlerweile hat dieser Text die übliche Länge erreicht und wird hiermit beendet. Nicht lustig!

 
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Verfasst von - 15. Oktober 2013 in Allgemein

 

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