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Wunderschöner Erlebnisabend in Düsseldoof!

27 Jan

Am 26. Januar 2013 fanden die Deutsche-Gehörlosen-Hallenfussballmeisterschaften im antiautoritäre Düsseldorf statt. Die Spieler wurden von den freundlichen Düsseldorfer mit Altbier und Flöns empfangen. Am Vortag gingen die Sportler in die Kneipe bzw. Bar und bestellten Altbier, ein beliebtes Düsseldorfer Zaubergetränk. Nachts torkelten die Mannschaften ins Hotel und schliefen tief und fest. Am nächsten Morgen schwankten alle noch und sahen kaum den Ball. Die Ergebnisse wusste nicht mal der Schiedsrichter, dem die Spieler immer wieder auf die Beine helfen mussten. Statt auf dem Feld wurde das Spiel in den Partykeller verlegt, und statt herumzulaufen tranken die Spieler um die Wette. Schliesslich besiegte bayrische Weizenkönige Augsburger Herrenmannschaft den Düsseldorfer mit 24:21 leergetrunkener Altbiere. Da wenig Zuschauer anwesend waren, denen man das Ergebnis hinterfragen könnte, beschloss man einfach, die netten Düsseldorfer zu den Gewinnern zu erklären. Der Rest wurde Zweiter. Zufrieden fuhren alle heim oder zur Party. Nach den positiven Erfahrungen in Düsseldorf erhielt Heidelberg den Zuschlag. Die Gastgeber schickten als Dankeschön hunderte Kilo Altbier. (Achtung Satire!)

Nach dem Hallenfussball trafen sich tausende Freunde im Düsseldorfer Discohalle Stahlwerk. Ein für Gehörlose musikalisch abgestimmtes Party-Programm bestehend aus Rap und Trommelperformancer aus Japan.

Der gehörlose Rapper Signmark aka Marko Vuoriheimo aus Finnland und ihre Gebärdensprache – nicht immer verständlich. Der finnische Rapper versuchte, dem normalen gehörlose Bürger diese Spezies und ihre musische Kommunikation zu vermitteln – Erfolg nicht garantiert. Weil kein Bürger (kein Wunder alle sind eh taub -> gefühllos) mitgebärdet haben, ausser wo alle Gehörlose am Ende auf ihre Art mitapplaudierten: Händehochwackeln -> Hörende klatschen. Der Grund, warum der finnische Rapper diese Wörter benutzen, liegt in Gebärdensprache. Inzwischen merkten der Rapper Signmark, dass das in deutsche Gebärdensprache nicht möglich war. Aber auf Englisch für alle nicht-englischkompetente Gehörlosen rappen? Auch das ging gar nicht. Alles rauschten an die Augen der Gehörlosen vorbei. Deshalb konnte der Rest der Bevölkerung nichts mehr verstehen und man schob die Rapper auf das Abstellgleis. Darum lebten der Rapper Signmark in ihrer eigenen Welt mit ihren eigenen Worten.

Einzig die japanische Trommelperfomancer konnten allen vermitteln, diese Trommeln werden sie durch die Vibrationen gespürt. Je lauter die Trommeln ist, desto mehr spüren die Gehörlosen. Musikalische Integration aus Japan erfolgreich!

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