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Paralympics und die Doping-Schattenseite

25 Aug

http://www.bbc.co.uk/news/science-environment-19325756

Sehr lesenswerte Artikel von BBC.

Was viele und auch sogar gehörlose Sportler/-innen glaubte, Paralympics hätte bessere Sonnenseite als Olympia, nur weil es dort nahezu dopingfrei herrscht. Wie man schön sagt, ein weit verbreiteter Irrtum.

Im Behindertenolympiade „Paralympics“ oder Behindertensport sind „normale“ Dopingfälle im Vergleich zu „Olympia“ oder Profi-Sport verhältnissmässig selten.

Der querschnittgelähmte Brad Zdanivsky behauptet laut BBC, wie die paralympischen Athleten aber ihre Leistung auf unerlaubte Weise steigern. Was genau meint er?

Der Methode heisst „Boosting“, das bedeutet den behinderten Sportlern greifen zu dieser Methode um den Blutdruck zu erhöhen, die seit 1994 verboten ist. Trotz Verbot benutzen viele behinderte Sportler leider bis heute immer noch dieser Methode.

Was noch krasser klingt, behauptet er via BBC: „Man kann stundenlang nicht auf die Toilette gehen und somit die Blase füllen, bis es schmerzt. Manche schneiden gar einen Katheter ab, um die Blase zu füllen. Das ist die einfachste und häufigste Methode. Ich bin sogar noch einen Schritt weitergegangen. Ich habe elektrische Reize an mein Bein geklemmt, an meinen Fuss, und sogar an meine Hoden.“

Es ist die krasseste „Doping-Methode“, wie die behinderten Sportathleten sich selbst verstümmeln und um für Goldmedaille einfach den Knochen brechen, mit Eletkroschocks zu benutzen oder sogar noch schlimmer Hoden abschnüren lassen. Dieser behinderte Sportler ist irgendwie ein bisschen selbst geistig behindert.
Paralympische Komitee kam das mal wieder mit der alten Leier der „sportlichen Fairness und Gleichberechtigung“ um die Ecke, die zwar im krassen Gegensatz zum Olympia-Motto „Dabeisein ist alles“ steht, aber wie alle wissen, wird das sowieso außer Kraft gesetzt, wenn ein auf Goldmedaille schielender Athlet daher kommt.

Ich bin mal gespannt, wie die gehörlosen Sportler wirklich über Paralympics denken. Selbst einige wollen sogar Paralympics starten, aber ob das eine gute Idee wäre, müssen die gehörlosen Sportler selber wissen. Denn es steht Ihnen frei, Ihren geistigen Gedanken zu entwickeln.

 
Ein Kommentar

Verfasst von - 25. August 2012 in Sport - Deaflympics

 

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Eine Antwort zu “Paralympics und die Doping-Schattenseite

  1. deafleaks

    26. August 2012 at 11:14

    Reblogged this on Deaf leaks und kommentierte:
    Aha, das heisst, die Tauben sind keine besseren Tiere?

     

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