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Einblick in die Arbeit der Untertitelredaktion

09 Dez

Vor rund 30 Jahren hat der Westdeutsche Rundfunk seinen Videotext-Dienst gestartet. Kurz danach wurde beim WDR die erste untertitelte Sendung ausgestrahlt. Die Untertitel wurden jedoch nicht vom Sender selbst, sondern von der Untertitelwerkstatt Münster erstellt. Damals war das Angebot an untertitelten Filmen recht bescheiden, von der Untertitel-Qualität ganz zu schweigen. Mit der Zeit stattete der Kölner Sender immer mehr Sendungen mit Untertiteln aus, die von der hauseigenen Untertitel-Redaktion erstellt wurden. Heute beträgt die Quote an untertitelten Sendungen beim WDR rund 45 Prozent, Tendenz positiv steigend und bei Feststellung vollkommen ausreichend.

Der Untertitel-Job ist nicht einfach: Der Westdeutsche Rundfunk sendet viele moderierte Beiträge, die sehr dialoglastig sind. Das erfordert von den Untertitlern neben viel Tipparbeit auch eine hohe Konzentration. Aufwendige Technik und versierte Mitarbeiter in einem eingespielten Team machen es jedoch möglich, dass die Untertitel ziemlich nah am gesprochenen Originaltext bleiben.

Warum eigentlich bemüht sich der WDR, so viele Sendungen wie möglich zu untertiteln? Das erklärt die Redaktion natürlich mit „Barrierefreiheit“ …

Ein Blick in die Redaktion
Im dritten Stock des WDR-Gebäudes am Appellhofplatz befindet sich der Programmbereich Internet, zu dem auch die Videotext- und Untertitelredaktion gehört, für die Marianne Wegmann zuständig ist. Hier arbeiten knapp 50 Mitarbeiter. In Frau Wegmanns Büro laufen nicht nur zwei Computer zur Kontrolle des Videotext-Inhaltes, sondern auch zwei Fernseher. Die Untertitelseite 150 ist ständig zugeschaltet. Auf diese Weise kann die Redaktionsleiterin die Arbeit der Untertitler immer im Auge behalten. Geregelte Arbeitszeiten kennt Marianne Wegmann nicht. Der Beruf erfordert es, dass die Leiterin öfters auch abends oder am Wochenende im Büro bleiben muss.

Die „herkömmliche“ Untertitelung 
Die Untertitel werden in zwei kleinen Senderäumen erstellt. Beide Zimmer sind voll gestopft mit Abspielgeräten, Fernseh- und Computerbildschirmen, PCs und Druckern. Ständig trudeln DVDs mit Dokumentarfilmen oder Serienfolgen ein, die untertitelt werden sollen. Wenn keine Dialogliste vorliegt, müssen die Filme abgehört und alle gesprochenen Texte rausgeschrieben werden. Ein Mitarbeiter benötigt im Schnitt einen Tag, um eine 45 Minuten lange Sendung zu untertiteln.

Die Live-Untertitelung
Um 18:50 Uhr beginnt die 40minütige Nachrichtensendung „Aktuelle Stunde“ (AKS), die live untertitelt werden muss. Im Senderaum sitzen drei Untertitler (Untertitel-Sprecher und Untertitel-Producer) und warten auf ihren Einsatz. Das Schwierige an dem Untertitelungsjob: Die „Aktuelle Stunde“ enthält nicht nur die Moderation, sondern auch viele Filmbeiträge und zahlreiche Interviews. Häufig liegt keine Dialogliste vor. Daher haben die Untertitelredakteure in den Stunden vor der Ausstrahlung der „AKS“ die gesprochenen Texte rausschreiben müssen. Da manche Ausschnitte erst während der Sendung eingespielt werden sollen oder die Zeit einfach zu knapp ist, können die Mitarbeiter nicht zu jedem Beitrag eine Dialogliste erstellen. Daher kommt für die Untertitelung der „Aktuellen Stunde“ auch eine Spracherkennungssoftware zum Einsatz.

Die drei Untertitler schauen gebannt auf die Bildschirme. Es ist 18:51 Uhr. Die „Aktuelle Stunde“ ist bereits auf Sendung. Jan Eidens behält nicht nur die Moderatoren im Blick, sondern auch die scheinbar endlos lange Liste mit den gespeicherten Dialogtexten zu der „AKS“. Seine Kollegin hört über Kopfhörer den beiden Nachrichtensprechern aufmerksam zu. Sie hat schließlich die Aufgabe, die vorbereiteten Untertitel während der laufenden Sendung ein- und auszublenden, was auch „Spotting“ genannt wird.

Die Uhr zeigt jetzt 19:00 Uhr, die „Aktuelle Stunde“ läuft seit 10 Minuten. Ein Interview wird in die Sendung eingeblendet. Es gibt dazu keine Dialogliste, also konnten keine Untertitel vorbereitet werden. Daher unterbricht Urte das Spotting. Jan Eidens reagiert in Sekundenschnelle und beginnt, die gesprochenen Dialoge aus dem Interview ins Mikrofon zu diktieren. Die Software wandelt das Gesprochene in Schrift um. Jan bricht noch schnell die Zeilen um und schickt die gerade erstellten Untertitel per Mausklick in die laufende Sendung. Dabei behält er die Sendeliste der „Aktuellen Stunde“ ständig im Auge, denn gleich wird wieder ein Filmbeitrag gesendet, zu dem die Untertitel vorbereitet wurden. Als es soweit ist, signalisiert Jan mit einer Handbewegung seiner Kollegin, dass sie mit dem Spotten fortsetzen kann.

In den vierzig Minuten – so lange dauert die „Aktuelle Stunde“ – müssen die Untertitler zigmal spontan reagieren und schnell zwischen dem Spotten der vorbereiteten Untertiteln und Spracherkennung wechseln. Gelegentlich wird auch improvisiert, vor allem wenn aktuelle Beiträge live eingespielt werden. Der Zuschauer soll schließlich so wenig wie möglich von der Hektik im Senderaum mitbekommen. Die Untertitelung verläuft jedoch nicht ganz reibungslos. Vor allem wenn der Untertitler während des Spottings merkt, dass der Zeilenumbruch nicht optimal war, da die Sprecher zu schnell abwechseln. Dann müssen die Untertitel schnell hintereinander in die Sendung ein- und wieder ausgeblendet werden.Und wenn im Fernsehen mal lückenhafte Untertitel zu sehen sind, hängt das meistens damit zusammen, dass in der Dialogliste ein paar Zeilen gefehlt haben oder beim Abhören „vergessen“ wurden.

Es kommt auch vor, dass der Beitrag kurz vor der Ausstrahlung noch einmal abgeändert wurde und die vorbereiteten Untertitel nicht mehr zum Inhalt passen. Wenn im Senderaum kein Kollege für die Spracherkennung zur Verfügung steht, werden die Untertitel einfach ausgelassen. Bei einer Untertitelung per Stenosystem wie in den Vereinigten Staaten sind Zwischenfälle dieser Art ausgeschlossen, da die Dialoge während der laufenden Sendung rausgeschrieben und sofort Wort für Wort in die rollenden Untertitel eingeblendet werden. Jedoch hat das Stenosystem auch seine Tücken …

Spracherkennung versus Stenografie
In der Untertitelredaktion des Westdeutschen Rundfunks wird mit normalen Computerkeyboards und einer Spracherkennungssoftware gearbeitet. So genannte Stenotypisten, die mittels einer Spezialtastatur synchron zur Sendung das Gesprochene niederschreiben, werden nicht beschäftigt. Auch wenn viele Hörgeschädigte glauben, dass Stenotypisten zur Untertitelung wie geschaffen wären: Solche Vorhaben würden daran scheitern, dass es kaum noch Stenotypisten gibt. Der Beruf scheint ausgestorben zu sein. Ein weiteres Hindernis ist die Struktur und Aufbau der deutschen Sprache.

Die Zukunft liegt bei der Spracherkennung, meint Marianne Wegmann. Das System werde sich weiter verbessern, sodass die Untertitelung noch einfacher werde. Statt die Dialoge mühsam abzuhören und mit hoher Geschwindigkeit niederzuschreiben, werde der Redakteur in Zukunft dank ausgereiften Spracherkennungsprogrammen nur noch die im Film gesprochenen Texte in das Mikrofon diktieren müssen. Die zeitaufwendigen Tipparbeiten würden wegfallen. Dialoglisten könnten auf diese Weise in kurzer Zeit erstellt werden.

Der WDR macht nicht alles selbst
Auch wenn der WDR sich bemüht, möglichst viele Sendungen zu untertiteln, es ist einfach zu viel Arbeit. Daher werden für die Untertitelung der Spielfilme andere Firmen beauftragt. Darüber hinaus findet ein Austausch der Untertiteldaten statt. Wenn ein anderer Sender zu einem Film die Untertitel schon erstellt hat, kann die WDR-Redaktion diese anfordern. Obwohl nicht alle Videotextredaktionen wie der WDR mit der Untertitelungssoftware der Firma FAB arbeiten (z. B. der HR oder der ARD-Text untertiteln mit anderen Programmen), lassen sich in vielen Fällen die Untertiteldateien problemlos einspielen.

Die Tagesschau wird ebenfalls nicht vom WDR untertitelt, auch wenn sie auf dem Kanal des Kölner Senders zu sehen ist. Für diese Nachrichtensendung ist der NDR zuständig, auch die Untertitel zur Tagesschau werden in Hamburg erstellt. Zudem müssen die Wiederholungen in den Vormittagsstunden natürlich kein zweites Mal untertitelt werden

Untertitel im Web
Seit der Geburt des Web 2.0 begannen die Fernsehsender, Portale mit online abrufbaren Sendungen einzurichten (so genannte Mediatheken). WDR ist zurzeit der einzige Sender, der seine Onlineinhalte untertitelt. Einige im Internet bereitgestellte Sendungen wie „hart aber fair“ enthalten hingegen keine Untertitel, obwohl sie während der Ausstrahlung live untertitelt wurde. Dafür hat Frau Wegmann folgende Erklärung:

„… Als wir Ende 2006 das Programmangebot WebTV mit Gebärdendolmetscher zusammengestellt haben, wurde die Sendung „hart aber fair“ noch nicht untertitelt, sodass wir für diese Sendung nur die Übersetzung in Gebärdensprache eingeplant haben. Seit Januar 2008 produzieren wir auch Live-Untertitel für „hart aber fair“. Diese sind naturgemäß nicht so perfekt wie vorbereitete Untertitel. Wir gehen davon aus, das zeigen uns auch die Reaktionen unserer Zuschauer, dass kleinere Fehler bei einer Live-Untertitelung toleriert werden. Würden wir diese Live-Untertitel für das WebTV anbieten, müssten wir diese nachbearbeiten und dafür stehen uns derzeit keine Kapazitäten zur Verfügung. …“

Apropos Gebärdendolmetscher im WebTV: Ob das eine gute Idee war, sei dahingestellt. Die Gebärdensprache ist regional unterschiedlich. Gehörlose in NRW verwenden für ein und dasselbe Wort andere Gesten als in Bayern und in den restlichen Bundesländern. Es kommt durchaus vor, dass auch von Stadt zu Stadt innerhalb des Ruhrgebiets unterschiedlich gebärdet wird. Daher sind Gebärdendolmetscher im Fernsehen selten sinnvoll. Warum der WDR diesen Service dennoch bietet, darüber kann man nur rätseln. „Barrierefreiheit“ ist hier jedenfalls kein plausibler Grund.

… und was wird untertitelt?
Die Wahl, welche Sendungen untertitelt werden sollen, trifft die Redaktion. Eine Rücksprache mit Hörgeschädigtenverbänden findet nicht statt. Werden eigentlich manchmal Zuschauerwünsche erfüllt? Das sei bei dem heutigen Angebot eigentlich gar nicht nötig, meint Frau Wegmann. Es werde zurzeit so viel untertitelt, dass praktisch jede Sparte – wie zum Beispiel Gesundheitsmagazine, Talkshows, Nachrichtensendungen und Soaps – abgedeckt werde.

An den Service des WDR haben sich die hörgeschädigten Untertitelnutzer schon so gewöhnt, dass das Feedback bescheiden bleibt. Trotzdem erhält die Redaktion bis heute noch Dankesschreiben, natürlich vorwiegend von den älteren Zuschauern. Die Jüngeren nehmen die Untertitelung des Programmes eher als selbstverständlich hin. Allerdings hat der WDR keine sicheren Quellen, wie häufig und von wem die Untertitel genutzt werden. Eine so genannte Untertitel-Einschaltquoten-Box existiert nicht.

Warum eine 1:1-Untertitelung nicht (immer) sinnvoll ist
Einige gehörlose und schwerhörige Zuschauer fordern lautstark eine 1:1-Untertitelung. Den Wunsch wird der WDR (vorerst) nicht erfüllen. Die Untertitelredaktion bleibt jedenfalls auf dem Mittelweg: Man werde die gesprochenen Texte weiterhin von überflüssigen Floskeln befreien und gekürzt wiedergeben. Dabei sollen die Untertitel weiterhin so nah wie möglich am „Original“ bleiben. Ein Beispiel ist die fröhliche Sendung „Der Popolskis“: Der pseudo-polnische Akzent und die Grammatikschwächen der „Osteuropäer“ werden in den Untertiteln unverändert wiedergegeben.

Was darüber hinaus noch gegen eine 1:1-Untertitelung spricht: Es gibt eine schweigende Mehrheit, die die Untertitel in aller Ruhe lesen möchte. Die öffentlich-rechtlichen Sender in den USA (ohne Rundfunkgebühren im Gegensatz zu hier in Deutschland, falls die deutsche RF-Gebühren für behinderten Menschen ab 2013 endgültig beschlossen wird) bieten den hörgeschädigten Fernsehzuschauern zwar ein wortgenau untertiteltes Programm. Aber das Gestöhne in den englischsprachigen Ländern wird immer lauter: Die Untertitel rollen so schnell über die Bildschirme, dass man mit dem Lesen kaum noch nachkomme, gerade für hörgeschädigten und andere Menschen mit schwächere Lesefähigkeit ein großer Nachteil.

DVD und TV – die Unterschiede
Befürworter einer 1:1-Untertitelung weisen auch gerne auf das Medium DVD hin. Die Filme auf den Silberscheiben sind in der Tat oft nah am gesprochenen Original untertitelt. Man darf aber nicht vergessen: Der DVD-Player bietet die Möglichkeit, den Film vor- und zurückzuspulen, um noch mal einen Blick auf die schnellen Untertitel zu werfen. Eine laufende Sendung kann man hingegen nicht stoppen.

Gelegentlich wenden sich die hörgeschädigten Zuschauer an die Sender mit dem Vorschlag, die Untertitel von den DVDs zu nehmen. Technisch wäre dies problemlos möglich. Doch die komplizierten Lizenzrechte machen einen Strich durch das Vorhaben. Außerdem müssten die DVD-Untertitel redaktionell nachbearbeitet und auch gekürzt werden. Denn auf einer DVD kann eine Untertitelzeile 45 Buchstaben lang sein, im Videotext-Untertitel passen hingegen nur 38 Buchstaben in eine Zeile.

100-Prozent-Untertitelung und das Untertitel-Gesetz – was sagt der WDR dazu?
Auch wenn der WDR einer 100prozentigen Untertitelung, wie vielerorts verlangt wird, immer näher rückt – das komplette Programm kann derzeit nicht vollständig untertitelt werden. Die Gründe sind unterschiedlich. Ein Beispiel sind die elf verschiedenen Lokalzeit-Sendungen, die zeitgleich auf nur einem Kanal ausgestrahlt werden. Die Untertitel können aber nicht auf die elf Sendegebiete „aufgesplittet“ werden. Es heißt nach wie vor: „Ein Kanal, ein Untertitel“. Wenn der WDR trotzdem „Lokalzeit Köln“ untertiteln würde, hätten beispielsweise die Zuschauer der „Lokalzeit-Duisburg“ die Untertitel zu der Kölner Sendung zu lesen bekommen …

Unsere Frage an Frau Wegmann: „Was meinen Sie, wird in absehbarer Zeit ein Untertitel-Gesetz kommen?“ Erst Schweigen, dann ein Lächeln. „Ich weiß es nicht“, lautet die kurze Antwort. Zu brisant ist das Thema, zu utopisch die Forderung.

Sollten die Ministerpräsidenten demnächst im Rundfunkstaatenvertrag tatsächlich festlegen, dass die öffentlich-rechtlichen Sender zu einer 100prozentigen und 1:1-Untertitelung verpflichtet werden sollen, dann stünde der WDR zwar vor einem ernsten, aber lösbaren Problem. Auch der NDR schafft gerade die Grundlage für einen weiteren Ausbau der Untertitelung. Welche Folgen das Gesetz für andere öffentlichen Sender haben wird, die nur ein kleines Budget zur Verfügung gestellt bekommen, kann zurzeit niemand abschätzen. Die Privatsender jedenfalls wären hiervon nicht betroffen.

Noch mehr Untertitel-Gesetze?
Und wenn auch die ausländische Bevölkerung daherkäme mit ihren Forderungen? Wenn zum Beispiel die Türken einen eigenen Untertitelkanal verlangen? Ein mögliches Argument wäre: Beim Sender ARTE können gelegentlich wahlweise die deutschen (Seite 160) oder französischen Untertitel abgerufen werden (Seite 161). Schließlich dürfe „Barrierefreiheit“ nicht nur auf Behinderte beschränkt werden. Frau Wegmann meint dazu: „Eine zweite Untertitelseite für fremdsprachige Untertitel anzulegen, ist beim WDR aus technischen Gründen nicht möglich“.

Auch Blinde kommen zurzeit sowohl beim WDR als auch bei den restlichen Sendern zu kurz. Eine Audiodeskription (Bildbeschreibung auf dem zweiten, zuschaltbaren Tonkanal hörbar) würde hier Abhilfe schaffen. Etwaige Vorhaben scheitern schon alleine an der Kostenfrage, denn Audiodeskriptionen sind sehr teuer. Doch Forderungen nach Audiodeskriptionen sind zurzeit kaum zu hören. Da können die Fernsehsender von Glück reden, dass Blinde nicht das Fernsehen als ihr Medium „sehen“, sondern das Radio.

Die menschliche Seite
Es ist 19:20. Die „Aktuelle Stunde“ ist noch nicht zu Ende. Während Urte fleißig die Untertitel spottet, behalten ihre beiden Kollegen die Sendung sowie die Liste mit den Filmbeiträgen im Auge. Auf dem Bildschirm werden Ausschnitte von einem schlimmen Unfall gezeigt. Die drei Kollegen schauen erst auf die gezeigten Bilder und blicken sich dann kurz an, ohne die Arbeit zu unterbrechen. Sie wechseln einige Wörter miteinander und schütteln entsetzt den Kopf. Untertitler sind auch nur Menschen.

Technischer Stand der UT-Redaktion liegt etwa 3 Jahren zurück.

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3 Kommentare

Verfasst von - 9. Dezember 2011 in Barrierfreiheit, Untertitel

 

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3 Antworten zu “Einblick in die Arbeit der Untertitelredaktion

  1. Stefan N.

    12. Dezember 2011 at 10:29

    Ein sehr lesenswerter Artikel, finde ich! In allen Punkten kann ich alles übereinstimmen, aber ich möchte gerne noch etwas ergänzen.

    Denkt man an DVD Sprachauswahl denkt, wo man „Deutsch für Hörgeschädigte“ findet und wird manchmal nicht 1:1 untertitelt, sondern das Niveau des Gesprochenen etwas runtergefahren, sprich angeblich komplizierte Sätze werden in „einfaches Deutsch“ umgewandelt.

    1:1 Untertitelung im Fernsehen halte ich nicht so sinnvoll, speziell für Hörgeschädigte.

     
  2. Stefan N.

    12. Dezember 2011 at 10:36

    Ich habe gerade vergessen, was ich noch schreiben wollte. Untertitelung im DVD „Deutsch für Hörgeschädigte“ werden immer noch extra Dinge wie „langsame Musik“, „spannende Musik“ oder „romantische Musik“ oder „andere Geräusche „etc. eingeblendet. Das ist im Fernsehen meistens nicht der Fall.

     
  3. Deaf-Leser

    6. Februar 2012 at 17:42

    Schau mal, es gibt auch andere Erklärung von NDR: http://www.ndr.de/fernsehen/videotext/untertitel/gebaerdenuntertitel101.html

    Es stimmt alles, was du schreibst.

     

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