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Sign Mob bei IKEA in Hamburg

02 Nov

Erneut wollen die Gehörlosen Sign-Mob organisieren und zwar in Hamburg. Es hatte schon mal Sign-Mob (Sign-Mob, Anm. d. Verf.im Sommer dieses Jahres gegeben, nur die haben nicht unter schwedische Gardinen verbracht.  Interessant ist, wie die Gehörlosen auf die Idee gekommen sind und warum ausgerechnet bei IKEA. Wenn man eine Abkürzung bzw. Codesprache für IKEA näheres betrachtet, staunt da man nicht schlecht. IKEA bedeutet nämlich Ich Kann Einfach Alles und in Anspielung auf Helene Jarmers Spruch „Ich kann alles, ausser hören.“ Als Parodie versuchen die Gehörlosen auffällige Merkmale dieser in überspitzter oder veralbernder Form widerzuspiegeln. Besonders schlimm ist es aber, wenn gehörlose Kunden ganz ohne Aufbauanleitung (siehe Spruch = „Ich kann alles…“) auskommen können, ein Gerät als defekt reklamieren, und man beim Reklamationsgespräch herausfinden muss, dass der beklagte Defekt durch falsches Einbauen herrührt. Da greift dann leider keine Garantie und auch keine Gewährleistung – man hätte sich also durch das Studium der Aufbauanleitung einiges ersparen können – Nerven und Geld.

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Verfasst von - 2. November 2011 in Gehörlosenkultur

 

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