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Emanuelle Laborit

12 Mai

Dank Twitter ist mir gerade über Emanuelle Laborit eingefallen, was ich hier noch tippen will.

Ich empfehle da lieber das Buch von Emanuelle Laborit, und hat als erste französische (gebürtige) Gehörlose ein Buch geschrieben, eben „Der Schrei der Möwe“.
Da liest man eine wirklichen autobiografische Geschichte, dass es auch OHNE Cochlea Implantat geht und man sehr wohl seine Wünsche und Ziele erlangen kann.

Hier werden die Eindrücke sehr genau geschildert aus der sich von einer gehörlosen, aufwachsend in einer hörenden Familie und ein schneller Weg zu sich selbst gemeinsam mit den Eltern.

Mir ging es auch als Schwerhöriger genauso sehr ähnlich.

Während der Berliner Gebärdensprachfestival aus dem Jahr 2006 habe ich sie persönlich begegnet und sogar in französisch unterhalten. Sie war ganz platt, woher ich Franze kann. :) Besonders schön war es, dass Emmanuelle Laborit sich mit uns (mit mein Kumpel) hat fotografieren lassen.

 

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7 Antworten zu “Emanuelle Laborit

  1. Regenbogen

    13. Mai 2011 at 05:14

    Hab ich auch gelesen, schon vor einigen Jahren.😉
    Allerdings habe ich auch nie bezweifelt, daß es AUCH ohne CI geht,
    wenn man keins will. Da gehört aber natürlich auch entsprechende
    Förderung und Unterstützung der Familie dazu (ohne die es selbst
    bei hörenden Kindern nicht funktioniert).

     
  2. bengie

    15. Mai 2011 at 19:27

    Zeig mal das Foto von euch!😉

     
  3. Stefanie N.

    24. Juli 2011 at 09:37

    Hallo!

    Sehr interessanten Blog hast du da.

    Was fasziniert dich an Emanuelle Laborit?

    Und wenn ich was dich bitten darf, könntest du vielleicht über deine Erfahrungen mit Hörenden schreiben?

    Viele Grüße
    Stefanie

     
    • He write silent

      25. Juli 2011 at 14:57

      Danke für Ihr Interesse. Was mich von E. Laborit fasziniert hat? Im Buch beschreibt sie 7 Jahren ohne Kontakt zur Gebärdensprache und 7 Jahren kein Gefühl, wie sie damals alles durchmachen musste.

      Erfahrungen mit Hörenden? Vielleicht später!

       
  4. Hartmut

    25. Juli 2011 at 17:24

    Ganz wichtig aus ihrer Autobiographie ist, dass ihr Vater eine 180 gradige Kehrtwendung in der Sache seiner tauben Tochter in ihrem siebenten Lebensjahr gemacht hat. Ihre ersten Jahre in der oralistischen Erziehung, und ploetzliche Entscheidung, GS zu lernen, nach einer Kurzmeldung im Radio ueber GS vom amerikanischen GSD Bill Moody. Der Vater erkannte, ihm wurde im Namen der Integration ein falsches Bild eines tauben Menschen als Pseudo-Hoerende vorgespielt. GS ist ein Teil der Humanitaet, warum sollte tauben Menschen diese Sprache vorenthalten werden, dachte er, und entschloss, dass die Familie alle die franzoesische GS lernen sollten. Daher kam E.Laborit gluecklicherweise in die GS. Der Vater konnte ebensogut an CI gedacht haben. Das ist was eine aufgeklaerte hoerende Person denken sollte.

     
  5. Regenbogen

    26. Juli 2011 at 09:50

    Wenn ich mich an das Buch richtig erinnere, kam das CI erst später auf…..
    Frau Laborit beschreibt, wie ihre Mutter und ihre Schwester eines Tages davon
    hörten und darüber diskutierten, ob sie das wohl wollen würde (die Schwester
    hat direkt gesagt, das wird sie nicht wollen).
    Emmanuelle Laborit war zu dem Zeitpunkt aber wohl schon erwachsen und
    konnte diese Entscheidung selbst treffen.
    Also konnte der Vater gar nicht an ein CI denken.

     
  6. Regenbogen

    26. Juli 2011 at 11:27

    ….nachzulesen im Kapitel „Monsieur Implanteur“, wenn ich mich recht besinne.

     

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