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Türkisparade in Berlin am 25.09.2010

13 Sep

Wenn man sich selbst fragt, was die türkisfarbene Ribbon á la AIDS-Schleife zu bedeuten hat. Siehe Erklärung: http://tuerkisparade.de/warum/

Laut Text von Türkisparade: Vor acht Jahren dann fing der österreichische Gehörlosenbund an, Schleifen in Türkis einzusetzen.

Okay, blicken wir mal kurz zurück, warum ausgerechnet in Österreich.

Helene Jarmer, Obfrau der österreischischen Gehörlosen, hat einen „türkisen Ribbon“ entworfen und bietet ihn nun für 1 Euro an. Dabei handelt es sich um ein kleines Bändchen, dessen Enden übereinander gelegt sind. Es ist identisch mit der AIDS-Schleife – nur in Türkis eben.
Jeder Österreicher, der sich mit den Gehörlosen und der Gebärdensprache solidarisiert, sollte den Ribbon tragen, meint Jarmer. Man erkenne mit dem Kauf eines Ribbons die Gehörlosenkultur, die Gebärdensprache und die „DeafPower“ an. Was wohl 2 Ribbons auf dem Sakko aussagen würden? Oder eine ganze Girlande?

Der türkise Ribbon scheint aber bei den Gehörlosen auf wenig Gegenliebe gestoßen zu sein. Bei den Deaflympics in Taipei wurde kein Österreicher mit einer Schleife gesehen. Einige nennen das Ding spöttisch „türkische Rippchen“, andere reagieren sogar empört auf Jarmers Idee: „Sind wir kranke Menschen, oder was?“

Türkisparade in Berlin unter http://tuerkisparade.de/

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