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Österreich: Grüne wollen “taubstumm”, “taub” oder “stumm” gesetzlich verbieten lassen.

Aufgepasst! Sondermeldung! Wichtige Servicemitteilung! Schon wieder ein großer Sieg für die Political correctness! (mit nachträglicher Ergänzung)

Neue Worte sind auf die Verbotsliste gesetzt worden! Dementsprechend die wichtige Aufforderung: Sagen Sie nie mehr zu jemandem, der taub, stumm oder taubstumm ist, dass er taub, stumm oder taubstumm sei. Denn der österreichische Gehörlosenbund hat diese Worte auf den Index gesetzt und ein Gratisblatt wegen ihrer Verwendung vor den Presserat gebracht. Alles klar? Nein, eines sollte noch gesagt werden, auch wenn es in Zusammenhang mit solch krampfhafter Verbotsgier fast schon selbstverständlich ist: Präsidentin dieses Gehörlosenverbandes ist eine Grüne.

PS.: Ob die bei den Grünen eigentlich einen Wettbewerb haben, welcher von ihnen am meisten Verbote fordert?

Ergänzung: Jetzt wird auch der wahre Grund des grünen Rückschlags bei der ÖH-Wahl klar: Die linke ÖH hat skandalöserweise ihre Bundesvertretung in der Taubstummengasse. Die ja diesbezüglich besonders servile Gemeinde Wien wird die Gasse jetzt wohl zweifellos umbenennen, damit nicht beim nächsten Mal noch Schlimmeres passiert.

Quelle: http://www.andreas-unterberger.at/2013/05/fusnote-437-hoch-gruen-taeglich-machen-sie-uns-noch-korrekter/

Ohje, das zeigt mal wieder, wie ”liebe und strenge gehörlose Erzieherin” Helene Jarmer aus der grünen Ecke solche Verbote fordert und trotzdem irrsinnige politische Züge aufweist. Warum Die Grünen die Begriffe ”taubstumm”, “taub” oder “stumm” gesetzlich verbieten lassen möchte. Das Ziel der Grünen ist also offensichtlich klar: Sie wollen den grünen Obrigkeitsstaat, der den Menschen ihre Lebensweise vorschreibt und die Bürger bevormundet. Mir wird schlecht!

 
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Geschrieben von - 23. Mai 2013 in Politik

 

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Bevormundet Julia Probst gehörlose Bürger? Teil 2

Nun gibt´s auf Video zu sehen. Siehe im Zusammenhang mit Blogartikel “Bevormundet Julia Probst gehörlose Bürger?”

http://mediacenter.dw.de/english/video/item/955723/The_BOBs_Best_of_Online_Activism/

Wenn man ihre diverse Szene von Frau Probst bei den Piraten ansieht, hat es die beiden Streithennen zwischen eine gebärdensprachkompetente Dame und Julia eine ordentliche Stress gegeben. Beim Interview verzichtet Sie auf ihre Stimme und nutzt “gebrochene” Gebärdensprache, am Ende dann doch Gebärdensprache selbst verzichtet und nun auf Ihre eigene “nicht perfekte” Stimme nutzt.

 
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Geschrieben von - 14. Mai 2013 in Allgemein

 

Piratenpartei die neuen Grünen?

Ein gehörloser Twitterer beschwerte sich via Twitter “lauthals”. Siehe:

Die “Grünen-Piraten”-Nummer ist Wählerverarsche aus der Grünen-Traumfabrik. NULL Inhalt, nur die Verknüpfung des Begriffs “Piraten” mit “Grünen” = Imagepolitur. Ein echter Widerstand verpasst sich nicht nur ‘nen schicken Namen, sondern teilt sich auch inhaltlich mit, sagt, wofür er steht, und vor allem und das liegt in diesem Kontext hier doch SO nahe – ganz pragmatisch würde die Piraten empfehlen, wie man sich als Wähler zu verhalten hat. Was empfehlen sie denn einem? Dass man die Piratenpartei wählen soll, damit dieser “Widerstand in die Grünen” so wie die Piratenpartei erstarkt und sich gegen die sture Parteispitze durchsetzen kann? Nein, sie sagen gar nix. Sie zeigen nur, was in Worten ausgesprochen zu lächerlich wäre: CDU ist BÖSE, wählt die coole, verkiffte und ahnungslose grüne Jugendpiraten, die wo auch voll piratig ist!

Bei den PIRATEN scheint es übrigens möglich gleichzeitig auch in einer anderen Parteimitglied zu sein. Das wäre eine Möglichkeit dem Status als “PIRATEN in die Grünen” Glaubwürdigkeit zu verschaffen. Und Aufmerksamkeit!

Es ist absolut hirnrissig Mitglied in 2 Parteien zu sein, sonst könnten ja einige Leute extra die Partei wechseln um dort Leute abzuwählen. Stell dir mal vor die Grünen erlaubt jedem Mitglied zu werden, dann treten in Berlin alle aus der CDU oder NPD in die Grüne ein und haben eine Mehrheit in die Grünen, super.

Hauptsache Schwachsinn stimmt! Wenn man die Grünen wählt ist es wahrscheinlicher man wählt Piratenpartei/Die Grünen und das wollen die meisten Wähler/-innen nicht!

 
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Geschrieben von - 13. Mai 2013 in Politik

 

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Minderheiten-Quartett

So geschmacklos wie die Wirklichkeit! Einer der beste Gesellschaftspiel überhaupt. Meine Empfehlung!
Wer noch ein derbes Geburtstags- oder Weihnachtsgeschenk sucht: Es gibt jetzt auch ein Minderheiten-Quartett mit 24 Minderheiten- plus Sonderkarten. Da kann man mit der Karte „Genmanipulation“ zwei Minderheiten kombinieren und erhält eine Superminderheit mit Superkräften, z.B. einen pädohphilen Rollstuhlfahrer oder schwule Nazi oder es wird sich über Behinderte lustig gemacht ;0)


Quelle: Minderheiten-Quartett –> http://minderheiten-quartett.de/

 
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Geschrieben von - 8. Mai 2013 in Allgemein

 

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Bevormundet Julia Probst gehörlose Bürger?

http://www.diakonie.de/kirchentag-laute-und-stumme-diskussionen-um-inklusion-12259.html

http://www.diakonie.de/kirchentag-2013-bericht-einer-gehoerlosen-bloggerin-12276.html

Es entsteht zur Zeit der Eindruck, ob man Julia Probst gehörlose Bürger bevormunden möchte. Wenn man alles liest, setzt Julia Probst sich für für die Verbesserung der inklusive Gesellschaft und kommunikative Inklusion der Gehörlosen ein. Dennoch stellt sich die Frage, ob sie sich für gehörlose Bürger bevormunden lassen möchte. Normalerweise wollen die gehörlose Bürger “Mehr Eigenverantwortung und Selbstbestimmung statt Bevormundung”, doch was Julia gerade tut, scheint genau der Gegenteil zu sein, obwohl gehörlose Gläubige anwesend waren. Wozu haben die Gehörlosenverbände- und vereine eine eigene Organisationen, ohne dass sie sich von Julia Probst bevormunden lassen wollen und die Verbände in diesem Fall vor allem die Belange der gehörlosen Bürger vertritt? Sind die Verbände hoffnungslos überfordert oder gehen die Idee leer aus? Oder können gehörlose Bürger sich nicht selbstständig beschwerden? Oder eine solche Bevormundung gefällt vielleicht gehörlose Bürger? Sind diese Bevormundung berechtigt, weil gehörlose Bürger Erziehung bzw. Aufklärung brauchen? Darf es so sein, dass Julia Probst uns alles vorschreibt? Fragen über Fragen…..

Dumm nur die Piratenpartei dümpelten nur vor sich hin und somit hat Julia momentan sehr geringe Chance im Bundestag zu landen. Julia Probst schafften es immerhin mit ihrem Radikalismus in ein paar Klatschzeitungen. Doch selbst emanzipierte Frau wie Julia Probst fanden sie trotzdem nur geringes Echo. Alles bleibt im Sattel wie bisher.

 
 

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Apotheke Witz

Julia P. kommt in die Apotheke und verlangt eine Packung Tampons. Der Apotheker geht in den Nebenraum und kommt mit einem Päckchen Papiertaschentücher wieder. Julia P. genervt: “Sie müssen mich falsch verstanden oder meine Lippen falsch abgelesen haben, ich wollte Tampons und keine Tempos!” Da mustert sie der Apotheker: “Ich habe Sie schon richtig verstanden und von den Lippen gelesen, aber Sie sehen so alternativ aus – da dachte ich, Sie drehen selber.”

 
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Geschrieben von - 29. April 2013 in Witze

 

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Zwangsbeglückung für alle Hörgeschädigte …

… und zwar mit den Worten: “Auf Grund der durch die Anerkennung der Österreichischen Gebärdensprache (ÖGS) geänderten gesetzlichen Lage ist die ÖGS ein attraktiver Forschungsgegenstand.”

Spätestens jetzt sollten alle Zweifel ausgeräumt sein: Die Gebärdensprache ist dazu da, damit Forschungsgelder fließen, basta. Das ist von höchster Stelle bestätigt worden. Haben Gebärdensprachforscher und Vorstände in Gehörlosenvereinen deswegen die Anerkennung auf Biegen und Brechen vorangetrieben? Es sieht ganz danach aus, denn das Internet wird von Nachrichtenportalen wie www.gebaerdenwelt.at überschwemmt. Dass mit Gebärdenvideos sehr gut verdient werden kann, ist kein Geheimnis – das haben findige (gehörlose und hörende) Betreiber selbst offenherzig zugegeben. In Österreich sitzt doch ein gehörlose Abgerodnete namens Helene Jarmer und kein Gebärdensprachvideos ist www.gruene.at weit und breit nichts zu finden. Offensichtlich knabbern die Grünen an Jarmers luxuriöse Gebärdendolmetscher-Anspruch um jedes Cent.

Doch jedes Geschäft hat auch eine Schattenseite. Gehörlose werden von schwerhörigen Geschäftsleute wie Ralph Raule offen in den Medien stigmatisiert (“Es ist nämlich ein verbreiteter Irrtum, dass gehörlose Menschen lesen können” usw.) und oft zusammen mit Schwerhörigen in einen Topf geworfen. Tatsächlich sprechen neuerdings Forscher und alle anderen, die mit dem “attraktiven Forschungsgegenstand Gebärdensprache” ihre Brötchen verdienen, immer öfters vom Sammelbegriff “Hörgeschädigte”, da diese eine größere Gruppe ausmacht als ein paar tausend Gehörlose. Da leuchten die Forscheraugen wie zur Weihnachtszeit und selbst gehörlose Abgeordnete wie Helene Jarmer hören die Verbandskassen stürmisch klingeln …

Auch die letzte österreichweite Studie “Sprache Macht Wissen” sprach wieder mal von “Hörgeschädigten”, obwohl fast ausschließlich das Thema “Gebärdensprache” behandelt wurde. Auf die Details soll an dieser Stelle verzichtet werden. Denn die hörende Sprachwissenschaftlerin Verena Krausneker hat zusammen mit Kollegen einen 517 Seiten dicken Wälzer rund um ihre Gebärdenstudie zusammengestellt. Ein Artikel darüber im “Silent Writer” hätte sämtliche Rahmen gesprengt …

Eines ist aber erwähnenswert: Die Studie “Sprache Macht Wissen” weckte bei der Zielgruppe wenig Begeisterung. Es wurden unter anderem Fragebögen an sechs Gehörlosenschulen in Österreich verschickt. Die Blätter blieben unberührt oder wurden beschmiert. Dennoch hatten die Schulen die leeren Fragebögen ordnungsgemäß eingetütet und an die Forscher zurückgeschickt …

Im Anschuss an der Studie wurde an der Wiener Universität ein Vortrag gehalten, zu dem recht wenige Zuhörer kamen: Gerade mal 160 interessierten sich für die Ergebnisse und Auswertungen rund um die Gebärdensprache. Doch der Pressedienst von “Sprache Macht Wissen” sorgte dafür, dass zahlreiche Zeitungen und Fernsehen über Krausnekers Gebärdensprach-Forschungsprojekt in Zusammenhang mit “Hörgeschädigten” statt mit Gehörlosen berichteten …

Dieses Ereignis brachte den Österreichischen Schwerhörigenbund (ÖSB) endgültig auf die Palme. Der ÖSB kritisierte unter anderem den Zusammenwurf von Gehörlosen und Schwerhörigen in einen Topf. Zitat: “Die Studie beanspruche nämlich, repräsentativ zu sein, obwohl nur neun Studierende dazu befragt worden seien. Weiters werde nicht klar zwischen “gehörlos” und “hörbehindert” unterschieden und es werde versucht, eine „Zwangsbeglückung mit Gebärdensprache für alle Hörbehinderten” forciert, obwohl von den 1,6 Millionen hörbehinderten Österreichern lediglich 8.000 tatsächlich gehörlos seien.” (Die vollständige Fassung ist hier nachzulesen: →www.parlament.gv.at)

Diese schriftliche Anfrage wurde vom FPÖ-Abgeordneten Ing. Norbert Hofer bei der 58. Nationalratssitzung eingereicht. Es dauerte, bis die →Antwort vom österreichischen Wissenschaftsminister Johannes Hahn kam. Auf die Fragen rund um die fehlende Differenzierung von “Schwerhörig” und “Gehörlos” wurde gar nicht eingegangen – höchstwahrscheinlich aus Unkenntnis.

Interessant ist, dass im Jahre 2007 der promovierte Philosoph Johannes Hahn sich mit schweren Vorwürfen auseinandersetzen musste: Ihm wurde vom Salzburger Medienwissenschaftler Stefan Weber vorgeworfen, beim Verfassen der Dissertation “absolut schlampig” vorgegangen zu sein und während der Arbeit “seitenweise unzitiert á la Karl Theodor zu Guttenberg bzw. Anette Schavan abgeschrieben” zu haben. Nichtdestotrotz hat ein unabhängiges Gutachten die Doktorarbeit des Wissenschaftsministers als “nicht plagiatsverdächtig” abgesegnet. Und vielleicht hat Johannes Hahn sogar ausgewürfelt, ob die Anfrage zum Thema Hörschädigung beantwortet werden soll, denn der Wissenschaftsminister war früher für ein Glücksspielunternehmen tätig …

Jedenfalls ist die Sache beim Nationalrat vom Tisch und die Studien werden wieder kommen und gehen. Ob Schwerhörige und andere lautsprachorientierte und nichtgebärdende Hörbehinderte nicht mehr mit Gebärden(studien) zwangsbeglückt werden, ist die Frage …

 
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Geschrieben von - 24. April 2013 in Gebärdensprache

 

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Deaf Slam – “Poetry Slam” von Aktion Mensch

Deaf Slam (http://www.aktion-mensch.de/filmfestival/deafslam/index.php#dgs) ist eine Veranstaltung, die aus den USA kam und nun auch in Deutschland ihren Siegeszug geschafft hat. Dabei treten in unterschiedlichen Wettbewerbsbedingungen, in Listen eingetragene Dichter und Denker, um ihre Gebärdensprachpoesie vor Publikum, ohne Musik oder sonstige Hilfsmittel (der eigentliche Hilfsmittel sind die Gebärdensprachdolmetscher/-innen, laut NDR TV-Sendung vom 15. April 2013 “Kulturjournal” traten Hörende Teilnehmer ohne Gebärdensprachkompetenz auf) zu performen und bewerten zu lassen. Der Name und der Ruf zählt hier nichts. Es zählt alleine, dieses Publikum an diesem Ort zu dieser Zeit mit diesem Gebärdensprachpoesie zu überzeugen, um mit viel Applaus des Publikums zu bekommen. Doch ausgerechnet ein in Hamburg lebende austro-chinesische Daiwei Ni gewinnt überraschend und durfte sich ein Flugticket nach New York freuen und sich mit anderen Poeten messen. Doch laut sein eigener Aussage im Taubenschlag ist sein Ticket nach New York unsicher. Jemand im Taubenschlag-Kommentar beschwerte sich, warum kein deutsche gehörlose Beteiligung gut abgeschnitten war. Waren die Gebärdensprachpoeten zu einfalllos oder zu langweilig oder lag es an DGS? Es wird gemunkelt, wie die europäische Poeten dennoch befürchten, ob die amerkanische gehörlose Poeten dort dominieren werden. Es könnte sein, wenn ein deutsche Teilnehmer/-in dort in Deutsche Gebärdensprache auftritt und kein Amerikaner verstehen ihn, was genau damit gemeint ist. Kein Problem ich zeig Euch schon mal vor, wie man dominante Amerikanern besiegen kann und wie man dort Respekt bekommt. In den USA werden Respekt ganz groß geschrieben.

Mein Poesie in Textform (weniger ist mehr und sehr verständlich für die Amerikaner!!):

Mein Gebärdensprache beschissen,
die DGS-Grammatik schlecht,
ich bin BSE,
nicht Dawei Ni.

Markiere die Fehler,
sage auch der Presse Bescheid,
ist mir egal,
ist ja deine Zeit.

Nichts anderes zu tun?
Keine Arbeit, oder ein Hobby?
Oder brauchst du den Scheiß
für deine Lobby?

 
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Geschrieben von - 16. April 2013 in Gebärdensprache

 

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Viele hörgeschädigte Schüler/-innen sind gegen schulische #Inklusion

Seitdem Politiker die Bildung und Inklusion als wichtiges Thema erkannt haben, überschlagen sich die Reformen. Und trotzdem herrscht bis heute Verunsicherung auf allen Seiten.

Kürzlich erhielt ich einige Informationen über die schulische Inklusion.

Das Rheinisch-Westfälisches Berufskolleg für Hörgeschädigte in Essen (www.rwb-essen.de) hatte am 14. März 2013 einen Besuch von der NRW-Landesregierung (Düsseldorfer SPD-Landtagsabgeordnete) erhalten. SPD-Abgeordnete besuchten eine Gehörlose sowie eine schwerhörige Klasse. Die hörgeschädigten Schüler/-innen haben ihre Erfahrungen und Bedingungen mitgeteilt, welch dies mit sehr viel Interesse aufgenommen wurde.

Die Bedingungen von hörgeschädigten Schüler waren, wie die schulische Inklusion im normale Regelschulklasse aussehen sollte:

- die Sitzordnung muss in einem Halbkreis stattfinden, damit die hörgeschädigte Schüler/-innen jeden das Mundbild ablesen können
- die Lehrer/-innen und nichtbehinderte Mitschüler/-innen müssen Verständnis haben, wenn jemand akustisch nichts verstanden hat, mehrmals zu wiederholen. Das wird in einer Regelschule oft nicht beachtet.
- fehlende FM-Anlage, ohne FM-Anlage fühlen viele Schwerhörigen sich akustisch ausgegrenzt
- fehlende Gebärdensprachkompetenz in der Regelschule, auch viele gehörlosen fühlen sich kommunikativ ausgegrenzt und späteren Schulverlauf häufig alleine gelassen

Sollte alle Bedingungen nicht erfüllt werden, sind die meisten hörgeschädigte Schüler schulische Inklusion dagegen, weil schulische Inklusion für die meisten als Geldsparmodell angesehen wird und zum Scheitern verurteilt ist. Und sie wollen, dass nicht alle hörgeschädigte Schüler/-innen zwangsinkludieren. Denn für fast jeden ist eine Regelbeschulung in der Form der Inklusion nicht das Richtige.

Eine aktuelle RWB-Schülerin berichtete über ihre aktuelle Erfahrung in der Regelschulzeit damals. Sie berichtete, sie war damals auf einer Regelschule, wie sie sich dort fühlte, wie der Regelschul-Unterricht für den Rest der Klasse wird empfindlich gestört wird und Probleme als Hörgeschädigte hatte! 10 Jahre lang. Und weiteres begründet sie, wie sie die ein paar Regelschullehrer, die ihr damals unterstützt haben, aber doch das waren nur wenige.. Die meisten Regelschullehrer/-innen fühlen sich überfordert, um ihre spezielle Förderbedarf zu kümmern. Und seit sie  2013 im RWB Essen ist,  läuft für sie alles besser. Die Lehrer sind dort dafür ausgebildet und wissen wie man mit den Schülern umgehen müssen.

Die bisherige Debatte über Inklusion zeigt jetzt und wird wohl hoffentlich auch dem Letzten glasklar, daß diese Inklusionsgeschichte recht wenig mit der Realität zu tun haben, an den betroffenen Kindern (und damit auch an ihren Eltern und anderen Familienangehörigen!) vorbeigehen, und schlußendlich nur ein erneuter Beweis für die unbedingte Durchsetzung rot-grüner Gutmenschideologie sein wird. Dabei übersehen sie, daß jeder Mensch andere Voraussetzungen und Bedürfnisse für die Teilhabe am Leben mitbringt die man nicht über einen Kamm scheren kann.

Deutsche Politik befindet sich dank UN-Behindertenrechtskonvention im wirren Zustand.

 
 

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Videotext-Untertitel bald kostenpflichtig

Videotext-Untertitel bald nur noch unter 0190-150! (3,63Euro/Min.)

Die Fernsehsender haben bekanntgegeben: Ab dem 1. Juni 2013 werden die Videotextseiten nur noch gegen Gebühr abrufbar sein.

Der Grund: Selten schalten die Benutzer die Untertiteln nach einem Film oder einer Sendung ab. So laufen die Zähler heiss. Zusätzlich sei der Aufwand beim Erstellen der Untertiteln so hoch, dass die Tippse eine 8-Stunden-Woche einlegen muss.

Und so funktioniert das ab Juni 2013: Die Videotext-Untertitel werden übers Telefonnetz ausgestrahlt. Der Benutzer ruft wie immer über die Fernbedienung das Videotext ab. Statt der alten 150er gilt nur noch die Kombination: 0190-150! Dann werden die Untertitel im Minutentakt abgerechnet. Pro Minute: 3,63 Euro!

Die Sender betonen aber, dass ausser der ermäßigte Beitragsservice von ARDZDF (5,99 Euro pro Monat), der Monatszulage (47,50 Euro), einer wöchentlichen Servicegebühr (32,20 Euro), Installationspauschale (131 Euro), Anschlussbüchse (65 Euro) und erforderlichen Umbauten für die Fernbedienung (200-400 Euro) keine weiteren Kosten anfallen. Wenn das nicht be(un)ruhigend ist…

 
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Geschrieben von - 1. April 2013 in Untertitel

 

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Taube Gebärdensprachdolmetscher “diskriminiert” gehörlose Dozenten

https://www.facebook.com/simone.lonne/posts/350343261743571

Simone Lönne beschwerte sich zurecht über Facebook bei der Deutscher Gehörlosen-Bund, weil sie sich als Dozentin angeblich diskriminiert fühlte, warum sie trotz ihre hohe Gebärdensprachkompetenz nicht mehr Texte im Internet übersetzen durfte. Eigentlich ist Deutscher Gehörlosen-Bund bekannt für Gleichstellung sowie Bekämpfung von Diskriminierungen für hörbehinderte Menschen, doch was Deutscher Gehörlosen-Bund ihr wahres Gesicht gezeigt hat, ist leider weit gefehlt. Das bedeutet, jeder müssen sich jeden Tag aufs Neue also für sich selber kämpfen und nicht dank durch tolle Gesetze am Strand sonnen. Der größte Profiteur ist ausgerechnet ein gehörloser Jude namens Mark Zaurov, er ist staatlich geprüfter taube Gebärdensprachdolmetscher und auch gleichzeitig Dozent und grinst über allen wie eine Sonne. Er meinte via Facebook selbst: “Kontrastiver Unterricht ist nicht zu vergleichen mit Übersetzungsarbeiten!”

 
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Geschrieben von - 30. März 2013 in Gebärdensprachdolmetscher

 

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Verkaufen Gehörlosen Stadtverbände Viagra?

Kurios aber wahr! Kürzlich habe ich aus Zufall was sehr interessantes entdeckt. Wenn man in Google “Net Gest Gehörlosen Netzwerk” oder ähnliche Begriffe eingibt, sieht danach http://www.net-gest.de mit Viagra-Text wie Viagra kaufen. Kein Rezept erforderlich ist. Einfache Auftragsabwicklung. Garantiert höchste Qualität und absolute Privatsphäre” und klickt dann diese Seite wenn man auf eine Seite von http://www.net-gest.de, die zur Netzwerk der Gehörlosen Stadtverbände e.V. gehört, kommt.

In diesem Moment mit verdutzem und auch ungläublige Blick auf dieses Text, habe ich gedacht spinnt Google? Nein! Andere Suchmaschine wie Yahoo etc. tauchen auch ähnliche Texte auf. Einmal kurz gegoogelt und schon härtet sich der Verdacht, ob Netzwerk der Gehörlosen Stadtverbände e.V. Viagra für gehörlosen Männer verkaufen will? Was steckt eigentlich dahinter? Der absolute Spaßgarant, wenn gehörlose Männer grad politisch nix läuft, nur weil immer mehr Powerfrauen wie Julia Probst oder Christine Linnartz an die dominierende Macht der Männer im politischen Bereich kratzt? Oder liegt es an schwindende Mitgliederschwund, vielleicht könnte dank durch spezielle Viagra Bevölkerungsexplosion, pardon, Mitgliederwachstum verhelfen? Siehe Screenshots-Beweise unten und google Euch mal selbst:

net gestBild

(Bildquelle: Screenshot)

 
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Geschrieben von - 25. März 2013 in Allgemein

 

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TOP 3 OF der bestesten Verhörer #schwerhörig

Ich stelle gerade fest, wieviele Themen ich in letzter Zeit hier über Gehörlosigkeit gebloggt habe. Diesmal geht´s um Schwerhörigkeit, die wegen ihrem schlechtem Gehör immer alle falsch verstehen. Hier die lustigsten Missverständnisse:

1. Missverständnis:
Ich traf mich mit ein paar Freunden im Kneipe und redeten, was wir am Abend machen könnten. Da sagt eine Freund zu mir: “Du, er gibt eine Runde Tequila aus.” Ich sagte dann: “Aha…” Nach einigen Momenten musste ich grübeln, was er wirklich gemeint hat. Dann fragte ich ihn nocheinmal: “Er gibt sich als KILLER aus?!”
Den Blick des Erwähnten werd ich nie vergessen.

2. Missverstädnnis:
Ich habe mit meine Lehrerin damals über meine Klausur gesprochen.

Meine Lehrerin: “…das ist ein Kriterium”
Ich: “Was, ich bin ein Bakterium???”

3. Missverständnis:
Er: “Musst Du jetzt aufs Klo gehen?”
Ich: “Nein, vielleicht später, jetzt aber nicht. Warum?”
Er: “…was hast Du gerade verstanden?”
Ich: “…?”
Er: “Eigentlich wollte ich dich fragen, ob Du nochmals auf Play drücken kannst.”

 
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Geschrieben von - 21. März 2013 in Schwerhörige

 

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Die heiligen Untertitel #papst

Die Welt hat seinen neuen Papst, und das erste Fernsehgottesdienst wurde am 14. März 2013 live übertragen. Überraschenderweise strahlte das Fernsehsender die Sendung mit Videotext-Untertitel aus! Was war passiert? Nicht viel – ein katholischer “Seelendienst (Gehörlosendienst)” verlangte vom Fernsehsender, dass die Sendung untertitelt werden soll. Auch EinAugenschmaus meldete sich zu Wort und wünschte eine Untertitelung. Hat Julia Probst seine fromme Seite gefunden oder befindet sie sich jetzt auf dem Pfad der Tugend?

Von wegen. Die “Arbeitsgruppe Untertitel oder Sign-Dialog”, hat lange nichts von sich hören lassen. Das Einzige, was die Arbeitsgruppe in den letzten 12 Monaten zustande brachte, ist eine leichte Überarbeitung ihrer Untertitel-Statistikquote.

Da kam doch die Live-Übertragung der Messe genau zur rechten Zeit! Denn welcher Sender könnte schon einen frommen Wunsch abschlagen? Tatsächlich versprach Fernsehsender, die Sendung zu untertiteln. Man werde sich jedenfalls darum bemühen. Und es klappte sogar…

Das war aber auch nicht schwer für den Deutscher Sender: Einen Tag vor der Live-Übertragung wurde die komplette Rede des Papstes an die Fernsehsender geschickt. Man musste die Texte nur noch zu Untertiteln verarbeiten. Gesagt, getan. Es gab aber nur wenige Erläuterungen für Gehörlose. Einige Fernsehsender hätte auf seinen Untertitel-Archiv zurückgreifen sollen! Da gibt es viele wirklich schöne Erläuterungen. Vielleicht das nächste Mal. Dann könnten die Untertitel so wie im unseren Entwurf unten aussehen…

(Die Untertitel / Erläuterungen in der rechten Spalte entstammen zu 100% vom untertitelten Spielfilm “Die Stunde des Patrioten” mit Harrison Ford)

Szene im TV: Untertitel (Erläuterungen):
============ ============
- Papst ist noch nicht da. Orchester spielt Musik. “Streichinstrumente spielen eine liebliche Melodie”
- Menge wartet immer noch “Aus Stille kommt ein Lied des Leidens”
- Limousine mit Papst fährt heran “Sattes Brummen”
- Limousine bleibt stehen “Das Auto schnurrt wie ein Kätzchen”
- Papst und Leibwächter steigen aus und gehen zur Messe “Die Männer schleichen wie Katzen”
- Papst steht vor dem Pult und blättert in der Bibel “Streichinstrumente untermalen die Gedanken” und “Papier raschelt”
- Wind bläst “Der Wind pfeift eine eigene Melodie”
- Der Papst schaut nach oben zu den Wolken “Wind peitscht ins Gesicht”
- Das Wetter verschlechtert sich “Gewitterwolken zucken”
- Orchester spielt Musik “Musik schmettert wie eine Hymne”
- Das Gewitter fängt an “Blitz und Donner zerschneiden den Himmel”
- Der Papst versucht das Gewitter zu ignorieren, erste Regentropfen fallen herab “Der Wind tobt um die Wette mit dem Regen”
- Es regnet “Naturgewalten schlagen unerbittlich aufeinander”
- Der Papst verpasst eine Stelle, Kardinal Miller stubst ihn von hinten an “Miller haut Jack empfindlich in die Seite”
- Der Papst erschrickt, tritt zurück und erwischt das Hühnerauge des Kardinals “Miller schreit wie ein Tier”
- Regen prasselt hernieder “Regen prasselt hernieder”
- Die Messe wird unterbrochen, der Papst geht weg “Gehetzte Schritte”
- Papst fährt weg “Auto schnurrt wie ein Kätzchen”
 
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Geschrieben von - 17. März 2013 in Untertitel

 

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Tilburg zahlt Hure für Schwerbehinderten

http://www.spiegel.de/panorama/prostitution-gemeinde-zahlt-hure-fuer-schwerbehinderten-a-164762.html

Die niederländische Stadt Tilburg bezahlt einem Schwerbehinderten einmal im Monat den Besuch einer Prostituierten. Jahrenlang hatte der Mann um diese Dienstleistung gekämpft. Geschafft hat er es durch die städtische Gesundheitsbehörde, die ihm bestätigte nach einem Besuch wesentlich ruhiger zu sein und weniger Medikamente zu verbrauchen. Der Schwerbehinderte hat keine andere Möglichkeit seine sexuellen Bedürfnisse zu befriedigen. Er sitzt im Rollstuhl und kann seine Arme nicht bewegen.

Ist das vielleicht ein schwarzer Humor? Und außerdem ist das auch merkwürdig, daß eine Stadt dem Behinderten zum Vögeln bezahlt. Aber irgendwie hat jeder Recht auf sexuelle Befriedigung, auch diese Schwerbehinderte. Also da schau her, ist sogar besser als Schwerbehindertenausweis-Rabatt!!!!

 
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Geschrieben von - 14. März 2013 in Barrierfreiheit

 

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