http://www.vibelle.de/tv/watch/98
Wenn man Vibelle TV gut betrachtet, wie der gesellschaftlicher Zusammenhalt für hörgeschädigte Kinder möglicherweise gebrochen sei. Und auch wie bereits über “Integrative Beschulung” berichtet.
Wenn die Eltern vermehrt ihre schwerhörige und gehörlose Kinder zur Regelschulen schicken, sehe ich die Gefahr, dass die Kinder für die Identitätsbildung irgendwann auflöst. Daher sollen hörgeschädigten Schule für gehörlose und schwerhörige Kinder bestehen bleiben, sicher ist sicher. Es besteht die Gefahr, dass die integrative Beschulung in Umgang mit Behinderungen am Konzept der inklusiven Bildung scheitern. Aus meiner eigener Erfahrung, wo ich damals meiner Kindheit zuerst im hörende parallel zusammen mit schwerhörige Welt aufgewachsen wurde, kann ich hier erzählen, dass diese inklusive Bildung für gehörlose und schwerhörige Kinder in einer vorwiegend hörenden Gruppe im zunehmenden Alter isolieren kann und das bedeutet auch dass die Identitätsfindung für gehörloser und schwerhöriger Kinder erschweren und noch viel länger prozessieren kann. Das habe ich damals erlebt. Gehörlose und schwerhörige Kinder haben darum nicht genügend positive Identifikationspersonen. Auch können nicht genügend hörende Lehrer/innen an allen Schulen ausreichend Kompetenzen und Umgang für hörgeschädigte Kinder mitgebracht werden und auch weil es zu wenige Lehrer/innen gibt, die selbst hörgeschädigt sind. Desweiteren muss man auch die Gebärdensprache des gehörlose und schwerhörige Kindern berücksichtigen, dass im Laufe eines Lebens die Gebärdensprachqualität, ganz egal ob in DGS oder LBG,verschlechtern kann und im Vergleich zu gehörlosen und schwerhörigen Personen, die heutzutage bessere Gebärdensprachkompetenz verfügen.
Im Spiegel-Forum wurde bereits eine Menge über Inklusion kontrovers diskutiert worden. Siehe hier: “Behinderte Schüler: Na bitte, es geht doch!”
